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Naturwissenschaftlicher Doktorand mit Schwerpunkt Immunologie (m/w/d)

Universitätsklinikum Erlangen Erlangen (91054)

Promotion/Habilitation Teilzeit permanent
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Die Anzeige

Bewerbungsfrist
31.10.2026
Die Arbeitsgruppe Schwartz am Mikrobiologischen Institut des Universitätsklinikums Erlangen untersucht die Regulation der T-Helferzellantwort durch Zellen des angeborenen Immunsystems. Ein wichtiges Ziel für uns ist es zu verstehen, wie diese Interaktionen im Zusammenhang mit Übergewicht und Adipositas reguliert werden. Insbesondere die Typ 2 Immunantwort, die wir bei Allergien, parasitären Infektionen, der Homöostase des Fettgewebes und der Wundheilung finden, steht im Mittelpunkt unserer Forschung.
Übergewicht und Adipositas betreffen bereits mehr als die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland und etwa jedes sechste Kind. Diese chronische Erkrankung führt häufig zur Entwicklung weiterer Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und bestimmten Krebsarten. Aber auch andere, weniger bekannte Krankheiten werden mit Übergewicht und Adipositas in Verbindung gebracht, wie die Entwicklung von Neurodermitis, Asthma und anderen Allergien, eine gestörte Wundheilung und Geweberegeneration, sowie ein erhöhtes Risiko bakterieller Wundinfektionen. Die zugrundeliegenden Prozesse sind dabei noch nicht ausreichend erforscht und unser Ziel ist es, die immunologischen und molekularen Mechanismen zu untersuchen, die die mit Adipositas assoziierte periphere Entzündung verursachen.
  • In der Arbeitsgruppe (Leitung: Dr. rer. nat. Christian Schwartz) werden Fragestellungen zur Regulation adaptiver Immunantworten durch Zellen des angeborenen Immunsystems bearbeitet. Im Zentrum dieser Position steht die Darm-Lungen-Achse bei Adipositas: Untersucht wird, wie eine gestörte intestinale Barriere die Infektabwehr in der Lunge beeinflusst und ob sich dieser Zusammenhang durch gezielte Interventionen beeinflussen lässt. Ergänzt wird das Projekt durch die translationale Analyse klinischer Proben aus dem Adipositaszentrum des Universitätsklinikums Erlangen.
  • Die Studien umfassen sowohl in vitro als auch in vivo Analysen und erfordern ein breites Spektrum an Methoden: Arbeiten im Mausmodell, Isolation und Kultur primärer Zellen, Durchflusszytometrie, konfokale Mikroskopie, sowie Protein- und RNA-Analysen (inkl. 16S- und single cell-Sequenzierung).
  • Der/die Doktorand/in (m/w/d) wird Mitglied des Life@FAU Graduiertenkollegs, das ein strukturiertes Ausbildungsprogramm für Doktoranden anbietet.
• Die Stelle ist befristet (befristetes Forschungsvorhaben) auf 1 Jahr, eine Verlängerung wird angestrebt
• Bewerbungsunterlagen: Informatives Anschreiben, Lebenslauf, Abitur- und Studienzeugnisse, 2 Referenzschreiben
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