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Oberstudienrätin/Oberstudienrat (m/w/d) mit zusätzlichen Aufgaben

Albert-Schweitzer-Schule Hofgeismar (34369)

Feste Anstellung Vollzeit permanent
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Die Anzeige

Bewerbungsfrist
28.10.2026
Vergütung
A14
Vertrag
Unbefristet

Über uns

Albert-Schweitzer-Schule
Hofgeismar
Oberstufengymnasium

Ihre Aufgaben

• Unterstützung der Schulleitung im Bereich Prävention, kultureller Kooperation und demokratischer Schulentwicklung
• Die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber unterstützt die Schulleitung bei der Konzeption, Umsetzung, Evaluation und Fortschreibung eines ganzheitlichen Präventions- und Schutzkonzeptes für die gymnasiale Oberstufe sowie der Verstetigung der Kooperation mit dem Schultheaterzentrum als auch einer Entwicklung und Förderung demokratischer Partizipationsmöglichkeiten in der gymnasialen Oberstufe.
Zu den Aufgaben gehören insbesondere:
• Weiterentwicklung und Verzahnung bestehender Regelungen, Angebote und Maßnahmen zu einem verbindlichen schulweiten ganzheitlichen Präventions- und Schutzkonzept.
• Koordination der Bereiche Gewaltprävention, Suchtprävention, Prävention sexualisierter Gewalt, Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung sowie Förderung psychischer Gesundheit im Rahmen von Schule und Gesundheit.
• Entwicklung und Sicherung klarer Verfahren für Prävention, Intervention, Kommunikation, Dokumentation, Beratung, Nachsorge und Evaluation.
• Aufbau und Pflege verbindlicher schulischer Zuständigkeiten, Kommunikations- und Kooperationsstrukturen.
• Regelmäßige Zusammenarbeit mit der Schulpsychologie sowie mit weiteren internen und externen Beratungs- und Fachstellen.
• Initiierung und Begleitung zielgruppengerechter Präventions-, Informations- und Fortbildungsangebote für Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Beschäftigte der Schule.
• Dokumentation, Evaluation und kontinuierliche Weiterentwicklung der Maßnahmen in Abstimmung mit der Schulleitung und den zuständigen schulischen Gremien.
• Weiterentwicklung und Verstetigung der Kooperation zwischen Schule und dem Schultheaterzentrum Nordhessen.
• Stärkung und Weiterentwicklung des Faches Darstellendes Spiel in der gymnasialen Oberstufe u.a. vor dem Hintergrund ‚Theater als demokratieförderndes Element‘.
• Förderung von Projekten zu Erinnerungskultur, Menschenrechten, Medienkritik, Vielfalt, Inklusion, Nachhaltigkeit, sozialer Gerechtigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung im Sinne von Demokratie- und Wertebildung.
• Entwicklung theaterpädagogischer Formate, die demokratische Haltungen und Kompetenzen erfahrbar machen: Perspektivwechsel, Empathie, Konfliktfähigkeit, Argumentationsfähigkeit, Ambiguitätstoleranz, Verantwortung und Teilhabe.
• Verzahnung theaterpädagogischer und kultureller Bildungsangebote mit Projekttagen, Profilwochen, Arbeitsgemeinschaften, Kursangeboten sowie außerunterrichtlichen Veranstaltungen.
• Mitarbeit in schulischen Steuerungs- und Entwicklungsstrukturen, insbesondere in Steuergruppen sowie weiteren für Schulentwicklung, Beteiligung und Prävention relevanten Gremien.
• Begleitung des Prozesses mit dem Ziel, erweiterte Beteiligungs- und Mitgestaltungsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler zu entwickeln, zu erproben und nachhaltig in schulischen Strukturen zu verankern.
• Unterstützung der Schülervertretung und weiterer Beteiligungsformate sowie Förderung einer verlässlichen Beteiligung von Schülerinnen und Schülern an sie betreffenden Schulentwicklungsprozessen.
• Entwicklung von Maßnahmen und Projekten zu Demokratiebildung, Menschenrechten, Vielfalt, Antidiskriminierung, Erinnerungskultur zur Stärkung demokratischer Handlungskompetenz und einer offenen Schulkultur in Zusammenarbeit mit den Fachschaften als auch den Bereichen Hessische Europaschule und UNESCO-Projektschule unter Nutzung theaterpädagogischer, künstlerischer, projektorientierter und schulorganisatorischer Formate.

Unsere Anforderungen

Für die Besetzung der Stelle werden zwingend vorausgesetzt:
• Lehramt an Gymnasien
• Fakultas im Fach Darstellendes Spiel und ein Fach aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld 2
Kompetenzen und Qualifikationen, die als besonders relevant angesehen werden:
• Diagnose- und Förderkompetenz
• Erziehungs- und Beratungskompetenz
• Fähigkeiten in der Mitgestaltung von Schule
• Innovationsfähigkeit und Initiative
• Kooperations-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit
• soziale Kompetenz,
insbesondere Genderkompetenz

Unsere Angebote

• Besoldung nach Besoldungsgruppe A14
• LandesTicket

Allgemeine Hinweise

Über die Stellen- und Bewerberportale steht vorrangig die Möglichkeit der digitalen Bewerbung zur Verfügung. Die geforderten Unterlagen wie Lebenslauf, Zeugnisse über die Lehramtsprüfungen, letzte Ernennungsurkunde, Nachweise über bisherige berufliche Tätigkeiten und weitere Nachweise, insbesondere über die in der Ausschreibung zusätzlich verlangten Anforderungen, sind innerhalb der Bewerbungsfrist als Anlagen zum Bewerberprofil hochzuladen. Dabei können die Angaben des Bewerberprofils (beispielsweise Anschrift) auch im Nachgang zur Bewerbung noch aktuell gehalten werden. Die für die Auswahl zuständige Behörde kann Unterlagen, die in die Stellen- und Bewerberportale hochgeladen wurden, bei Bedarf in Papierform nachfordern.

Bewerbungen in Papierform sind innerhalb der Bewerbungsfrist zusammen mit den geforderten Unterlagen (siehe oben „digitale Bewerbung“) bei dem in der Ausschreibung genannten Staatlichen Schulamt oder bei der Hessischen Lehrkräfteakademie einzureichen.

Die Bewerberinnen und Bewerber werden auf freiwilliger Basis gebeten, im Rahmen des Bewerbungsprozesses zu bestätigen, dass sie die jeweiligen Dienstvorgesetzten über die Bewerbung in Kenntnis setzen.

Mit der Bewerbung erklären Bewerberinnen und Bewerber zugleich ihr Einverständnis zur Einsichtnahme in ihre Personalakten.
Mit der Bewerbung erklären Bewerberinnen und Bewerber um Stellen von Schulleiterinnen und Schulleitern zugleich ihr Einverständnis, dass ihre Bewerbungsunterlagen auch dem Schulträger zur Kenntnis gegeben werden.

Außerhessische Bewerberinnen und Bewerber müssen ihr Einverständnis zur Anforderung vorhandener Personalakten unter Hinweis auf die aktenführende Behörde bereits bei der Bewerbung erklären. Zudem legen sie ihrer Bewerbung eine Freigabeerklärung ihres Bundeslandes bei. Weiterhin trifft sie die Mitwirkungspflicht, bei ihrer Behörde auf die Erstellung einer zeitnahen dienstlichen Beurteilung hinzuwirken, um die für die Auswahlentscheidung zuständige Behörde in die Lage zu versetzen, den vor der Auswahlentscheidung anzustellenden aktuellen
Leistungs- und Eignungsvergleich vornehmen zu können. Erfüllen Bewerberinnen oder Bewerber diese Mitwirkungspflichten nicht, ist ihnen mitzuteilen, dass sie nicht in das Auswahlverfahren einbezogen werden können. Zur Erfüllung der Mitwirkungspflicht ist der Bewerberin oder dem Bewerber eine angemessene Frist zur Vorlage der dienstlichen Beurteilung zu setzen.

Bewerberinnen und Bewerber, die ihre Befähigung für Laufbahnen der Lehrkräfte an öffentlichen Schulen nicht in Hessen erworben haben, müssen mit ihren Bewerbungsunterlagen eine Gleichstellung ihrer Befähigung mit einer Lehramtsbefähigung nach dem Hessischen Lehrkräftebildungsgesetz in der Fassung vom 28. September 2011 (GVBl. I S. 590), zuletzt geändert durch Gesetz vom 12. Dezember 2024 (GVBl. 2024 Nr. 84), vorlegen. Im Übrigen gilt Nr. 1.9 des Erlasses betreffend Einstellungsverfahren in den hessischen Schuldienst vom 15. Dezember 2021 (ABl. 2022 S. 2) entsprechend.

Von Bewerberinnen und Bewerbern für die Besetzung einer Funktionsstelle an einem Studienseminar wird erwartet, dass Ausbildungsaufgaben im allgemeinpädagogischen Ausbildungsbereich und in den jeweiligen eigenen Fächern übernommen werden können.

Vollzeitstellen sind grundsätzlich teilbar.

Bewerberinnen und Bewerber mit Behinderung nach § 2 Abs. 2 oder 3 des Neunten Buches Sozialgesetzbuch in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Dezember 2016 (BGBl. I S. 3234), zuletzt geändert durch Gesetz vom 16. Januar 2026 (BGBl. 2026 I Nr. 14), werden bei der Auswahl für Beförderungsstellen im Rahmen der geltenden Bestimmungen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Das Land Hessen fördert aktiv die Gleichstellung aller Beschäftigten. Wir begrüßen deshalb Bewerbungen von allen Menschen, unabhängig von ethnischer Herkunft und Nationalität, Geschlecht, Religion und Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität.

Bereits vor einer möglichen Bewerbung stehen Ihnen u.a. folgende Gesprächspartnerinnen / Gesprächspartner zur Verfügung:
• Klaus Sprafke, zuständige schulfachliche Aufsicht
• Michaela Eder, Gleichstellungsbeauftragte der Lehrkräfte
• Bettina Islei, Gesamtschwerbehindertenvertretung der Lehrkräfte

Achten Sie unbedingt auf Vollständigkeit Ihrer persönlichen Kontaktdaten (auch E-Mailadresse und Handynummer).
Eingangsbestätigungen werden automatisiert per E-Mail versandt.

Die Postanschrift für Bewerbungen in Papierform lautet:
Staatliches Schulamt
für den Landkreis und die Stadt Kassel
Wilhelmshöher Allee 64-66
34119 Kassel

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