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Beschäftige/r im Bereich Radikalisierungsprävention im Justizvollzug

Justizvollzugsanstalt Heinsberg Heinsberg (52525)

Feste Anstellung Vollzeit permanent
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Die Anzeige

Bewerbungsfrist
31.10.2026
Vergütung
TV-L S 15
Vertrag
Unbefristet

Beschäftigte/r im Bereich

Radikalisierungsprävention im Justizvollzug 

A.   Stellenbeschreibung

I.     Funktionsbezeichnung

Beschäftigte oder Beschäftigter im Bereich der Radikalisierungsprävention in der Justizvollzugsanstalt Heinsberg zur fachkundigen Betreuung und Begleitung von Inhaftierten. Der Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Personen, die aufgrund persönlicher Krisen, Orientierungslosigkeit oder sozialer Ausgrenzung besonders anfällig für politische oder religiöse Radikalisierung sein könnten. Dabei steht insbesondere die Förderung der Resilienz gegenüber extremistischen Einflüssen sowie die Unterstützung von Distanzierungsprozessen bei extremistischen Inhaftierten im Fokus der Arbeit.

Die Stelle umfasst 100 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit. Die Tätigkeit umfasst die Betreuung und Behandlung von Straf- und/oder Untersuchungsgefangenen. 

Das Arbeitsverhältnis richtet sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder Sozial- und Erziehungsdienst (TV-L S) und der ihn ergänzenden Tarifverträge. Die Eingruppierung erfolgt in die Entgeltgruppe (EG) S 15.

II.            Beschreibung der Behörde 

Die JVA Heinsberg ist eine Anstalt des Jugendvollzuges (Straf- und Untersuchungshaft), die über 514 Plätze im geschlossenen Vollzug und 48 Haftplätze im offenen Vollzug verfügt. Nähere Informationen über die Behörde können der Internet-Präsentation unter www.jva-heinsberg.nrw.de entnommen werden.

B.   Aufgaben

Zu den Aufgaben gehören insbesondere:

  • die Entwicklung und Umsetzung präventiver Angebote zur Verhinderung des Einstiegs in extremistische Gruppierungen,
  • die Einzelberatung einstiegsgefährdeter und ausstiegwilliger Inhaftierter und deren Angehörige,
  • die Kooperation mit
    • dem Fachbereich Radikalisierungsprävention im Justizvollzug Nordrhein-Westfalen
    • Aussteigerprogrammen in staatlicher und zivilgesellschaftlicher Trägerschaft,
    • Migrationsfachdiensten der freien Wohlfahrtsverbände,
    •  Ausländerbehörden und dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und anderen externen Behörden und Einrichtungen,
  • der Aufbau eines Netzwerkes zur Prävention des Einstiegs in extremistische Gruppierungen, 
  • die Unterstützung und Beratung von Bediensteten bei Fragen zur Radikalisierung,
  • die Mitwirkung bei der Aus- und Fortbildung der Bediensteten zum Themenschwerpunkt Radikalisierung und Extremismus,
  • die Mitwirkung bei der Aufstellung, Durchführung und Weiterentwicklung von Vollzugsplänen,
  • die Mitwirkung an sonstigen vollzuglichen Entscheidungen und Teilnahme an Vollzugskonferenzen,
  • die Mitwirkung bei Psychosozialer Krisenintervention,
  • die Mitwirkung bei der Mediation bei kultur- und/oder sprachbedingten Konflikten,
  • die Mitwirkung bei der Entwicklung niedrigschwelliger, sprachungebundener Betreuungs-, Beschäftigungs- und Freizeitangebote,
  • die Mitwirkung bei der Organisation der Zusammenarbeit mit Anstaltsgeistlichen und Vertretern verschiedener Religionen und Kirchen sowie mit ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern,
  • Mitwirkungsaufgaben können bei fachlichem Bezug auch zur federführenden Erledigung übertragen werden,
  • Mitwirkung in anstaltsinternen Konferenzen und Arbeitsgruppen (intern),
  • Mitwirkung in fachspezifischen Arbeitsgruppen (extern).
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