Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik
Installiert und prüft elektrische Anlagen in Gebäuden: Verteilungen, Leitungen, Beleuchtung, Photovoltaik und Ladetechnik.
- Offene Stellen
- 92
- Monatsbrutto
- 2.850 – 4.700 €
Anlagenmechaniker und Servicetechniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik installieren, warten und reparieren Heizungen, Wärmepumpen, Bäder, Trinkwasser- und Lüftungsanlagen in Wohnhäusern und Gewerbebauten.
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3.400 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 2.600 bis 4.800 Euro.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.600 € | 2.900 € | 3.200 € | 34.800 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.000 € | 3.400 € | 3.900 € | 40.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.500 € | 4.000 € | 4.800 € | 48.000 € |
Im SHK-Handwerk gelten die Lohntarifverträge der jeweiligen Landesinnungsverbände Sanitär Heizung Klima, viele kleine Betriebe sind aber nicht tarifgebunden und zahlen frei verhandelt. Am stärksten wirken sich Region, der Wechsel in den Kundendienst mit Bereitschaftszulagen und eine Anstellung bei Herstellern oder in der Industrie aus, wo oft deutlich mehr gezahlt wird als im kleinen Handwerksbetrieb.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Der Beruf hat zwei Seiten. Auf der Baustelle verlegen Anlagenmechaniker Rohre für Trinkwasser, Abwasser und Heizung, montieren Heizkörper, Fußbodenheizungen, Kessel und Wärmepumpen, setzen Waschtische, Duschen und WCs und schließen alles an. Dazu gehört Biegen, Pressen, Löten und Schweißen, aber auch das Verdrahten von Regelungen und Pumpen. Im Kundendienst steht die Fehlersuche im Vordergrund: Eine Heizung fällt im Januar aus, ein Brenner zeigt eine Störung, eine Wärmepumpe läuft nicht effizient. Servicetechniker lesen Fehlerspeicher aus, messen Abgaswerte, tauschen Ventile oder Platinen, stellen Regelungen ein und warten Anlagen nach Plan. Sie arbeiten meist allein beim Kunden, erklären, was kaputt ist, und dokumentieren den Einsatz am Tablet.
Der übliche Weg ist die duale Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Sie dauert dreieinhalb Jahre und endet mit der Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben, die meisten Betriebe stellen Bewerber mit Haupt- oder Realschulabschluss ein. Die Bezeichnung Servicetechniker ist kein eigener Ausbildungsberuf, sondern meint Gesellen mit einigen Jahren Erfahrung und Herstellerschulungen, die im Kundendienst eingesetzt werden. Quereinsteiger aus verwandten Metall- oder Elektroberufen finden oft Stellen in der Montage und können über die Externenprüfung den Gesellenbrief nachholen. Ein Führerschein der Klasse B wird fast immer erwartet.
Die Arbeit ist körperlich. Heizkessel, Speicher und Badewannen sind schwer, gearbeitet wird kniend, über Kopf, in engen Kellern, Schächten und auf Rohbaustellen bei Kälte und Staub. Rücken und Knie leiden über die Jahre. Im Kundendienst kommen Zeitdruck und viele Fahrten hinzu, dazu Kunden, die ohne warmes Wasser verärgert sind. Die meisten Betriebe verlangen Rufbereitschaft am Abend und an Wochenenden, besonders in der Heizperiode. Die Technik wird schnell komplexer: Wärmepumpen, Hybridsysteme, Photovoltaik-Kopplung und digitale Regelungen erfordern laufende Schulungen. Elektrisches Grundverständnis und sorgfältiges Arbeiten sind nötig, weil Fehler bei Gas- und Trinkwasseranlagen Folgen für Gesundheit und Sicherheit haben.
Die Nachfrage ist hoch und dürfte es bleiben. Der Umbau der Wärmeversorgung, der Austausch alter Öl- und Gasheizungen und der Sanierungsbedarf im Gebäudebestand sorgen für volle Auftragsbücher, während viele Betriebe keine Fachkräfte finden. Wer Erfahrung mit Wärmepumpen und Kältetechnik hat, ist besonders gefragt. Entwicklungswege führen zum Kundendiensttechniker, zum Obermonteur oder Bauleiter, über die Meisterprüfung im Installateur- und Heizungsbauerhandwerk in die Selbstständigkeit oder über den staatlich geprüften Techniker in Planung und Vertrieb. Auch Hersteller suchen erfahrene Leute für ihren Werkskundendienst und die Schulung von Fachhandwerkern.
Üblich ist die dreieinhalbjährige duale Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik mit Gesellenprüfung vor der Handwerkskammer. Für den Einsatz als Servicetechniker kommen einige Jahre Berufserfahrung und Herstellerschulungen hinzu. Weiterbildungen zum Meister oder staatlich geprüften Techniker dauern in Vollzeit etwa ein bis zwei Jahre.
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Installiert und prüft elektrische Anlagen in Gebäuden: Verteilungen, Leitungen, Beleuchtung, Photovoltaik und Ladetechnik.
Kälteanlagenbauer bauen, warten und reparieren Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen in Supermärkten, Gewerbe, Industrie und Wohngebäuden. Die heutige Ausbildungsbezeichnung lautet Mechatroniker für Kältetechnik.
Klempner verarbeiten Bleche aus Zink, Kupfer, Aluminium und Edelstahl zu Dachrinnen, Fallrohren, Dach- und Fassadenbekleidungen und montieren sie am Gebäude. Umgangssprachlich wird der Begriff auch für Installateure verwendet, der Ausbildungsberuf Klempner meint aber die Arbeit mit Blech an der Gebäudehülle.
Mechatroniker für Kältetechnik bauen, installieren und warten Kälte-, Klima- und Wärmepumpenanlagen, von der Kühltheke im Supermarkt bis zur Prozesskühlung in der Industrie. Sie arbeiten mit Kältemitteln, Rohrleitungen, Elektrik und Steuerungstechnik.
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