Baustoffprüfer
Prüft Beton, Asphalt, Boden und Gesteinskörnungen im Labor und auf der Baustelle – und dokumentiert, ob eine Lieferung den Regeln entspricht.
9 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Baustoffprüfer verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.750 € | 3.000 € | 3.300 € | 36.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.200 € | 3.500 € | 3.900 € | 42.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.700 € | 4.050 € | 4.700 € | 48.600 € |
Labore der Bauwirtschaft zahlen nach dem Tarif des Bauhauptgewerbes oder frei; Materialprüfanstalten im öffentlichen Bereich nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes. Außendienst bringt Auslösung und Fahrtkostenabgeltung.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Der Baustoffprüfer beantwortet eine einzige Frage, aber in vielen Varianten: Erfüllt dieses Material die Anforderung? Dahinter steht ein Normenwerk, das für jeden Baustoff Prüfverfahren, Probenmengen, Prüfalter und Grenzwerte vorgibt – und eine Dokumentation, die im Streitfall vor Gericht Bestand haben muss.
Der Beruf teilt sich in drei Fachrichtungen: Geotechnik, also Boden und Fels, mit Verdichtungs-, Wassergehalts- und Tragfähigkeitsprüfungen; Mörtel- und Betontechnik, mit Frischbetonprüfung, Würfeldruckfestigkeit und Eignungsnachweisen; sowie Asphalttechnik mit Bindemittelgehalt, Korngrößenverteilung und Raumdichte. Praktisch arbeitet man halb im Labor und halb auf der Baustelle, wo Probenahme und Vor-Ort-Prüfungen stattfinden.
Der entscheidende Teil ist die Unabhängigkeit des Ergebnisses. Ein Prüfbericht ist ein Dokument, auf das sich Bauherr, Ausführender und Aufsicht verlassen; wer unter Druck Werte angleicht, gefährdet die Anerkennung des Labors. Prüfstellen brauchen dafür Akkreditierungen und Anerkennungen, an denen das Geschäft hängt.
Aufgaben
- Proben auf der Baustelle entnehmen und kennzeichnen
- Frisch- und Festbeton nach Norm prüfen
- Asphaltproben analysieren und auswerten
- Boden- und Verdichtungsprüfungen durchführen
- Prüfberichte erstellen und Grenzwerte beurteilen
- Prüfgeräte kalibrieren und Labor betreiben
- Eignungsnachweise und Erstprüfungen begleiten
Voraussetzungen
- Abgeschlossene Ausbildung als Baustoffprüfer
- Genauigkeit und normgerechtes Arbeiten
- Kenntnis der einschlägigen Prüfnormen
- Bereitschaft zu Außeneinsätzen bei jedem Wetter
- Sorgfalt in der Dokumentation
- Führerschein Klasse B
Wo man arbeitet
- Baustoffprüflabore und Ingenieurbüros
- Beton- und Asphaltmischwerke
- Bauunternehmen mit eigenem Labor
- Materialprüfanstalten
- Straßenbauverwaltungen
Der Weg in den Beruf
Dreijährige duale Ausbildung mit Wahl einer Fachrichtung – Geotechnik, Mörtel- und Betontechnik oder Asphalttechnik. Weiterbildungen führen zum Techniker, zum Betonprüfer mit erweiterten Befugnissen und zum verantwortlichen Leiter einer Prüfstelle; für einzelne Prüfverfahren sind personenbezogene Anerkennungen erforderlich, die regelmäßig erneuert werden.
Offene Stellen als Baustoffprüfer
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Baustoffprüfer (m/w/d)
Baustoffprüfer (m/w/d)
Baustoffprüfer (m/w/d)
Ausbildung zum Baustoffprüfer - Mörtel- und Betontechnik (m/w/d)
Ausbildung zum Baustoffprüfer - Mörtel- und Betontechnik (m/w/d)
Baustoffprüfer (m/w/d)
Verwandte Berufe
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Führt ein Asphalt- oder Betonmischwerk: steuert die Produktion, überwacht Rezepturen und verantwortet die Qualität der Lieferung.
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- 4
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Werkstoffprüfer
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- Monatsbrutto
- 2.950 – 5.300 €
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