Automobilkaufmann
Wickelt im Autohaus ab, was hinter dem Verkauf steht: Disposition, Auftrag, Garantieabrechnung, Zulassung und Teiledienst.
- Offene Stellen
- 42
- Monatsbrutto
- 2.900 – 4.800 €
Fuhrparkmanager planen, beschaffen und verwalten die Dienst- und Nutzfahrzeuge eines Unternehmens oder einer Behörde. Sie verantworten Kosten, Verträge, Sicherheit und rechtliche Pflichten rund um die Flotte.
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4.700 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 3.200 bis 7.500 Euro.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.200 € | 3.700 € | 4.300 € | 44.400 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.000 € | 4.700 € | 5.600 € | 56.400 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 5.000 € | 6.000 € | 7.500 € | 72.000 € |
Das Gehalt hängt vor allem von der Größe der Flotte und der Branche ab: Wer mehrere hundert Fahrzeuge in einem Konzern verantwortet, verdient deutlich mehr als jemand, der in einem Mittelständler nebenbei zwanzig Dienstwagen betreut. In tarifgebundenen Betrieben gilt der Branchentarif, etwa der Tarifvertrag der Metall- und Elektroindustrie, im öffentlichen Dienst der TVöD oder TV-L, viele Stellen sind jedoch außertariflich frei verhandelt.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Ein Fuhrparkmanager sorgt dafür, dass die Fahrzeuge eines Betriebs verfügbar, sicher und bezahlbar sind. Das können zwanzig Dienstwagen im Außendienst sein oder mehrere hundert Transporter, Lkw und Poolfahrzeuge. Zur täglichen Arbeit gehören Ausschreibungen und Verhandlungen mit Leasinggesellschaften, Autohäusern und Werkstätten, die Auswahl neuer Modelle und die Rückgabe alter Fahrzeuge samt Begutachtung von Schäden. Fuhrparkmanager schreiben und pflegen die Dienstwagenregelung, also wer welches Fahrzeug bekommt und wie privat gefahren werden darf. Sie organisieren Tankkarten, Versicherungen und die Abwicklung von Unfällen, prüfen Rechnungen und werten die Kosten pro Fahrzeug aus. Ein großer Teil der Arbeit ist rechtlich bedingt: Das Unternehmen haftet als Halter, deshalb müssen Führerscheine regelmäßig kontrolliert, Fahrer unterwiesen und Prüftermine wie Hauptuntersuchung und UVV-Prüfung eingehalten werden. Seit einigen Jahren kommt die Umstellung auf Elektrofahrzeuge hinzu, mit Fragen zu Ladeinfrastruktur, Reichweite und Abrechnung von Ladestrom zu Hause.
Eine geregelte Ausbildung für diesen Beruf gibt es nicht. Die meisten kommen über eine kaufmännische Ausbildung, etwa als Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung, Automobilkaufmann oder Industriekaufmann, und übernehmen nach einigen Jahren die Betreuung der Flotte. Andere haben Betriebswirtschaft, Logistik oder Verkehrswirtschaft studiert. Üblich ist eine berufsbegleitende Weiterbildung zum zertifizierten Fuhrparkmanager, die etwa von DEKRA, TÜV, IHK oder Fachverbänden angeboten wird und einige Wochen bis wenige Monate dauert. Quereinsteiger aus Autohandel, Leasing oder Kfz-Versicherung bringen wertvolles Wissen mit und finden häufig über kleinere Fuhrparks den Einstieg.
Die Arbeit findet überwiegend im Büro statt, zu regulären Tageszeiten. Belastend ist weniger die Körperarbeit als die Stellung zwischen den Fronten: Die Geschäftsführung will Kosten senken, die Beschäftigten möchten ein gutes Auto, Werkstätten und Leasingfirmen verfolgen eigene Interessen. Wer Dienstwagenregeln durchsetzt, macht sich nicht immer beliebt. Fällt ein Fahrzeug aus oder passiert ein Unfall, muss kurzfristig Ersatz organisiert werden, auch unter Zeitdruck. Wer Fristen bei Führerscheinkontrollen oder Prüfungen versäumt, riskiert Haftungsfolgen für das Unternehmen. Gefragt sind Zahlenverständnis, Sorgfalt, Verhandlungsgeschick und die Bereitschaft, sich ständig in neue Vorschriften, Steuerregeln und Fahrzeugtechnik einzuarbeiten. In kleineren Firmen ist das Fuhrparkmanagement oft nur ein Teil einer Stelle in Einkauf oder Verwaltung.
Die Nachfrage ist stabil. Fuhrparks werden durch Elektromobilität, Nachhaltigkeitsberichte und digitale Flottensoftware komplexer, und viele Unternehmen suchen dafür Fachleute statt nebenbei zuständiger Sachbearbeiter. Gleichzeitig lagern manche Firmen die Aufgabe an Dienstleister aus, was dort wiederum Stellen schafft. Mit Erfahrung führt der Weg zur Leitung großer, auch internationaler Flotten, in den Einkauf, zu Leasinggesellschaften und Flottendienstleistern oder in die Beratung zu Mobilitätskonzepten.
Üblich ist eine dreijährige kaufmännische Ausbildung oder ein Bachelorstudium in Logistik oder Betriebswirtschaft, gefolgt von einigen Jahren Berufserfahrung. Viele ergänzen das durch eine berufsbegleitende Weiterbildung zum zertifizierten Fuhrparkmanager bei DEKRA, TÜV, IHK oder Fachverbänden, die wenige Wochen bis Monate dauert.
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Wickelt im Autohaus ab, was hinter dem Verkauf steht: Disposition, Auftrag, Garantieabrechnung, Zulassung und Teiledienst.
Plant Transporte, Touren und Ressourcen: Aufträge zuordnen, Termine halten, Kosten begrenzen – und umplanen, wenn etwas ausfällt.
Einkäufer beschaffen Material, Waren und Dienstleistungen für ein Unternehmen, verhandeln Preise und Konditionen und sichern die Versorgung mit Lieferanten.
Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung organisieren den Transport und die Lagerung von Gütern per Lkw, Schiff, Bahn oder Flugzeug. Sie kalkulieren Preise, buchen Frachtraum, erstellen Zoll- und Begleitpapiere und halten den Kontakt zu Kunden und Frachtführern.
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