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IT & Software

IT-Systemadministrator

IT-Systemadministratoren betreiben Server, Netzwerke und Arbeitsplätze eines Unternehmens, halten sie sicher und verfügbar und helfen, wenn etwas nicht funktioniert.

19 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.

Gehalt

Was man als IT-Systemadministrator verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 3.250 € 3.700 € 4.200 € 44.400 €
Mit Berufserfahrung 3.850 € 4.400 € 5.000 € 52.800 €
Mit langjähriger Erfahrung 4.500 € 5.200 € 6.000 € 62.400 €

Im öffentlichen Dienst liegen Administratoren je nach Aufgabe etwa in E9a bis E11 TVöD bzw. TV-L, in tarifgebundener Industrie in den mittleren bis oberen Gruppen der Branchentarife. Ohne Tarif bestimmen Region, Betriebsgröße und Spezialisierung die Spanne; Vergütung für Rufbereitschaft ist nicht eingerechnet.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

Das Berufsbild

Der IT-Systemadministrator ist in vielen Unternehmen der Mensch, ohne den nichts läuft und den man erst bemerkt, wenn doch etwas ausfällt. Er installiert und betreibt Server und virtuelle Maschinen, verwaltet Benutzerkonten und Berechtigungen im Verzeichnisdienst, pflegt Netzwerk, Firewall und WLAN, spielt Updates ein, sichert Daten und stellt sie im Notfall wieder her. Dazu kommt die Betreuung der Arbeitsplätze: Rechner einrichten, Software verteilen, Drucker und Telefonie am Laufen halten.

Wie die Stelle aussieht, hängt stark von der Größe des Betriebs ab. Im kleinen Mittelstand ist der Administrator oft Generalist und Einzelkämpfer, zuständig vom Serverraum bis zum Handy des Geschäftsführers. In größeren Organisationen gibt es getrennte Teams für Rechenzentrum, Netzwerk, Client-Management und Support, und die Arbeit ist spezialisierter. Durch Cloud-Dienste wie Microsoft 365 und Azure hat sich der Beruf verschoben: Weniger Hardware, mehr Konfiguration, Lizenzverwaltung und Automatisierung, etwa mit PowerShell oder Ansible. IT-Sicherheit ist vom Nebenthema zur Kernaufgabe geworden, von Patchmanagement über Mehrfaktor-Anmeldung bis zur Reaktion auf Angriffe.

Im Bestand kommen die Anzeigen aus unterschiedlichen Branchen – Industrie, Medien, Energie – und die meisten sind unbefristete Vollzeitstellen, teils mit Schwerpunkt Rechenzentrum und Infrastruktur. Rufbereitschaft wird nicht immer in der Anzeige erwähnt, gehört aber in vielen Betrieben dazu, weil Systeme auch nachts und am Wochenende laufen müssen. Wartungsfenster liegen naturgemäß außerhalb der Geschäftszeiten.

Der Bedarf an Administratoren ist anhaltend hoch, besonders bei Kenntnissen in Virtualisierung, Cloud und Sicherheit. Weiter geht es in Richtung Systemingenieur, IT-Sicherheitsspezialist, Cloud-Architekt oder in die Leitung des IT-Betriebs.

Aufgaben

  • Server, Speichersysteme und Virtualisierungsumgebungen betreiben
  • Benutzer, Gruppen und Berechtigungen im Verzeichnisdienst verwalten
  • Netzwerk, Firewall und VPN-Zugänge konfigurieren und überwachen
  • Updates und Sicherheitspatches planen und einspielen
  • Datensicherung einrichten und Wiederherstellungen testen
  • Arbeitsplätze, Software und Mobilgeräte bereitstellen
  • Störungen analysieren und Anwender im Second-Level-Support unterstützen
  • Systeme und Abläufe dokumentieren

Voraussetzungen

  • Ausbildung als Fachinformatiker für Systemintegration oder Studium der Informatik
  • Erfahrung mit Windows Server, Active Directory und Microsoft 365, oft auch Linux
  • Kenntnisse in Netzwerktechnik und Virtualisierung
  • Grundverständnis der IT-Sicherheit
  • Strukturierte Arbeitsweise und saubere Dokumentation
  • Bereitschaft zu Rufbereitschaft und Wartungsarbeiten außerhalb der Kernzeit

Wo man arbeitet

  • IT-Abteilungen von Industrie und Mittelstand
  • Systemhäuser und IT-Dienstleister
  • Rechenzentrumsbetreiber
  • Öffentliche Verwaltung und Hochschulen
  • Kliniken, Medienhäuser und Energieversorger

Der Weg in den Beruf

Der klassische Weg ist die dreijährige Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration, alternativ ein Studium der Informatik oder Wirtschaftsinformatik. Quereinsteiger schaffen den Übergang über den Support und Zertifizierungen. Herstellerzertifikate von Microsoft, Cisco, VMware oder Linux-Anbietern sind im Beruf verbreitet und helfen bei Bewerbungen. Aufstiegsfortbildungen der IHK sind etwa der geprüfte IT-Spezialist und der geprüfte IT-Projektleiter.

Offene Stellen als IT-Systemadministrator

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