Barkeeper
Barkeeper mixen und servieren Getränke, führen den Barbetrieb und sind für Gäste am Tresen Gastgeber, Berater und Unterhalter zugleich.
17 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Barkeeper verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.400 € | 2.500 € | 2.750 € | 30.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.550 € | 2.750 € | 3.100 € | 33.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 2.900 € | 3.250 € | 3.800 € | 39.000 € |
Grundlage sind die regionalen Entgelttarifverträge zwischen DEHOGA und der Gewerkschaft NGG, die allerdings nur bei tarifgebundenen Betrieben gelten; viele Bars zahlen den gesetzlichen Mindestlohn oder knapp darüber. Trinkgeld sowie Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeit sind nicht eingerechnet; die Senior-Stufe entspricht dem Barchef.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Barkeeper arbeiten hinter dem Tresen von Restaurants, Hotels, Bars, Clubs und Veranstaltungsorten. Sie bereiten Cocktails, Longdrinks, Kaffeespezialitäten und Bier vom Fass zu, beraten zu Spirituosen und Weinen, kassieren und sorgen dafür, dass die Bar sauber, bestückt und einsatzbereit ist. Vor der Schicht wird vorbereitet – Zitrusfrüchte pressen, Sirupe ansetzen, Garnituren schneiden, Eis auffüllen –, danach aufgeräumt, gereinigt und abgerechnet. Zwischen diesen Phasen liegt die Hauptzeit, in der viele Bestellungen schnell und fehlerfrei zu erledigen sind.
Wie anspruchsvoll der Beruf ist, hängt am Haus. In der Systemgastronomie und im Restaurant ist die Bar häufig Getränkestation mit festgelegten Rezepturen und Standardabläufen. In Cocktailbars und Hotelbars wird Handwerk verlangt: klassische Rezepte, eigene Kreationen, Produktkenntnis und die Fähigkeit, Gäste zu lesen und zu unterhalten. Barchefs kalkulieren zudem Karten und Wareneinsatz, bestellen, führen Inventuren und leiten Mitarbeiter an. Das Jugendschutzgesetz und der verantwortungsvolle Ausschank gehören zum Pflichtwissen.
Im Bestand kommt die Mehrheit der Anzeigen von einer Restaurantkette, dazu von einer Spielbank und einer Burger-Kette; mehr als die Hälfte ist ausdrücklich in Teilzeit oder als Minijob ausgeschrieben. Das ist typisch: Viele Bars besetzen Abend- und Wochenendschichten mit Aushilfen und Studierenden, Vollzeitstellen sind eher in Hotels und größeren Betrieben zu finden.
Arbeitszeiten am Abend, in der Nacht, an Wochenenden und Feiertagen sind die Regel. Trinkgeld kann das Einkommen spürbar aufbessern, ist aber unregelmäßig. Wer sich im Handwerk weiterentwickeln will, findet Kurse und Zertifikate bei Barschulen und Verbänden; der klassische Aufstieg führt zum Barchef, Bar Manager oder in die Restaurantleitung.
Aufgaben
- Cocktails, Longdrinks und andere Getränke zubereiten und servieren
- Gäste zu Getränken und Spirituosen beraten
- Bar vor der Schicht vorbereiten und nach der Schicht reinigen
- Kassieren und Tagesabrechnung erstellen
- Warenbestand prüfen, Nachschub bestellen und Inventur führen
- Hygiene- und Jugendschutzvorgaben einhalten
- Getränkekarten mitgestalten und Rezepturen entwickeln
Voraussetzungen
- Ausbildung in der Gastronomie oder Erfahrung hinter der Bar
- Sicherheit in klassischen Rezepturen und Arbeitstechniken
- Freundliches, souveränes Auftreten gegenüber Gästen
- Belastbarkeit und Tempo in Stoßzeiten
- Bereitschaft zu Abend-, Nacht- und Wochenendarbeit
- Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz
Wo man arbeitet
- Cocktailbars und Kneipen
- Hotels
- Restaurants und Systemgastronomie
- Clubs und Veranstaltungsorte
- Spielbanken, Kreuzfahrtschiffe und Freizeitbetriebe
Der Weg in den Beruf
Barkeeper ist kein Ausbildungsberuf. Viele kommen über die dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie, zum Hotelfachmann oder zur zweijährigen Fachkraft für Gastronomie, andere als Quereinsteiger über Aushilfsjobs. Barschulen und Branchenverbände bieten Kurse und Zertifikate an, die IHK die Fortbildung zum geprüften Barmixer bzw. Barkeeper. Für Leitungsfunktionen kommen die Meisterfortbildung Restaurant oder der Fachwirt im Gastgewerbe in Frage.
Offene Stellen als Barkeeper
In der Suche fortsetzenBarkeeper (m/w/d)
Barkeeper (m/w/d) in Teilzeit
Barkeeper (m/w/d)
Barkeeper (m/w/d) in TZ
Barkeeper/in (m/w/d) in Vollzeit
Barkeeper (m/w/d) Minijob
Barkeeper (m/w/d) in Teilzeit
Verwandte Berufe
Servicekraft
Servicekräfte bedienen Gäste in Restaurant, Café, Bistro oder Kantine, nehmen Bestellungen auf, servieren und kassieren.
- Offene Stellen
- 25
- Monatsbrutto
- 2.400 – 3.250 €
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