Servicekraft
Servicekräfte bedienen Gäste in Restaurant, Café, Bistro oder Kantine, nehmen Bestellungen auf, servieren und kassieren.
25 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Servicekraft verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.400 € | 2.500 € | 2.700 € | 30.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.500 € | 2.700 € | 2.950 € | 32.400 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 2.700 € | 2.950 € | 3.250 € | 35.400 € |
Orientiert an den Entgelttarifen des Gastgewerbes (DEHOGA-Landestarife) in den Gruppen für Service ohne und mit Ausbildung; der Einstieg liegt vielerorts auf Höhe des gesetzlichen Mindestlohns. Trinkgeld und Zuschläge sind nicht eingerechnet, die Werte gelten für Vollzeit.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Die Servicekraft ist in der Gastronomie die Person, mit der der Gast spricht. Sie begrüßt, führt zum Tisch, nimmt Bestellungen auf, gibt sie ans Kassensystem, trägt Speisen und Getränke aus, räumt ab und kassiert. Dazu kommt die Arbeit, die der Gast nicht sieht: Tische eindecken, Besteck polieren, die Station vorbereiten, am Abend abrechnen. Wer einen Beruf in diesem Bereich gelernt hat, heißt Fachkraft für Gastronomie oder Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie; Servicekraft ist der Sammelbegriff, unter dem auch angelernte Kräfte arbeiten.
Der Unterschied zwischen den Betrieben ist groß. Im Schnellrestaurant mit Tresenbestellung ist der Service kurz getaktet und standardisiert, im À-la-carte-Restaurant verlangt er Produktkenntnis, Weinempfehlungen und ein Gespür für den Ablauf eines Abends. In Kantinen und Bistros von Kliniken, Fitnessstudios oder Unternehmen dominiert Tagesgeschäft mit festen Zeiten und ohne Spätdienst. Trinkgeld kann einen spürbaren Teil des Einkommens ausmachen, ist aber stark vom Betriebstyp abhängig und in der Gemeinschaftsverpflegung kaum vorhanden.
In diesem Bestand sind knapp zwei Drittel der Anzeigen ausdrücklich in Teilzeit, darunter viele Minijobs. Ein Teil stammt von einer Pizzeria-Kette mit mehreren Standorten, weitere von Fitnessstudios mit angeschlossener Theke und von Catering-Betrieben im Gesundheitswesen. Das ist typisch für den Beruf: Servicekräfte werden in großer Zahl für Randzeiten, Wochenenden und Spitzen gesucht, Vollzeitstellen sind seltener.
Die Arbeit ist körperlich, mit langen Wegen, Tragen und Stehen über die ganze Schicht. Abend-, Wochenend- und Feiertagsarbeit sind in der klassischen Gastronomie die Regel. Dafür ist der Einstieg ohne Ausbildung möglich, und wer sich bewährt, kann über die Ausbildung oder Weiterbildung in die Position des Chef de Rang, der Restaurantleitung oder des Betriebsleiters in der Systemgastronomie wechseln.
Aufgaben
- Gäste empfangen, platzieren und beraten
- Bestellungen aufnehmen und ins Kassensystem eingeben
- Speisen und Getränke servieren und abräumen
- Getränke an der Theke zubereiten und ausgeben
- Tische eindecken und den Gastraum vorbereiten
- Kassieren und Schichtabrechnung erstellen
- Hygieneregeln und Reinigungspläne einhalten
Voraussetzungen
- Freundliches Auftreten und Freude am Umgang mit Gästen
- Erfahrung in der Gastronomie von Vorteil, Quereinstieg möglich
- Bereitschaft zu Abend-, Wochenend- und Feiertagsarbeit
- Körperliche Belastbarkeit für Tragen und langes Stehen
- Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz
- Grundkenntnisse in Deutsch, in Touristengebieten auch Englisch
Wo man arbeitet
- Restaurants und Cafés
- Systemgastronomie und Restaurantketten
- Hotels und Tagungshäuser
- Kantinen, Bistros und Betriebsgastronomie
- Catering- und Eventunternehmen
Der Weg in den Beruf
Für die Tätigkeit ist keine Ausbildung vorgeschrieben; viele arbeiten angelernt. Wer den Beruf lernen möchte, hat zwei Wege: die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft für Gastronomie oder die dreijährige zum Fachmann für Restaurants und Veranstaltungsgastronomie, beide dual mit IHK-Prüfung. Weiterbildungen führen zum Restaurantmeister oder Fachwirt im Gastgewerbe und damit in die Leitung eines Betriebs.
Offene Stellen als Servicekraft
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Servicekraft (w/m/x) Teilzeit
Servicekraft (w/m/x)
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Servicekraft (m/w/d) Minijob
Servicekraft (m/w/d) - Krankenhaus Mara
Verwandte Berufe
Barkeeper
Barkeeper mixen und servieren Getränke, führen den Barbetrieb und sind für Gäste am Tresen Gastgeber, Berater und Unterhalter zugleich.
- Offene Stellen
- 17
- Monatsbrutto
- 2.400 – 3.800 €
Küchenhilfe
Küchenhilfen bereiten Lebensmittel vor, helfen bei der Ausgabe, spülen und halten die Küche sauber – in Restaurants, Kantinen, Kliniken und Heimen.
- Offene Stellen
- 23
- Monatsbrutto
- 2.400 – 3.050 €
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