Bilanzbuchhalter
Bilanzbuchhalter stellen Monats- und Jahresabschlüsse nach HGB auf, führen die Kostenrechnung und sind Ansprechpartner für Wirtschaftsprüfer.
- Offene Stellen
- 133
- Monatsbrutto
- 3.500 – 7.000 €
Führt die Buchhaltung von Objekten und Eigentümergesellschaften – Mieten, Rücklagen, Hausgeld und die Abgrenzung je Einheit.
0 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
3.750 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 2.900 bis 5.200 Euro.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.900 € | 3.200 € | 3.550 € | 38.400 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.400 € | 3.750 € | 4.200 € | 45.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 4.000 € | 4.450 € | 5.200 € | 53.400 € |
Genossenschaften und große Bestandshalter zahlen tariflich; Verwaltungen frei. Erfahrung mit der Buchhaltung von Wohnungseigentümergemeinschaften wirkt sich aus, weil sie schwerer zu finden ist als reine Mietbuchhaltung.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Der Immobilienbuchhalter führt eine Buchhaltung mit einer Besonderheit: Sie ist nicht nach Gesellschaft gegliedert, sondern nach Objekten und oft nach Einheiten. Jedes Objekt hat seine Konten, jede Wohnung ihre Sollstellung, jede Eigentümergemeinschaft ihre eigene Abrechnungslogik – und alles muss zugleich in der Gesamtbuchhaltung aufgehen.
Daraus ergeben sich die typischen Arbeiten: Mietsollstellungen erzeugen und Zahlungseingänge zuordnen, Mahnwesen betreiben, Kautionen verwalten, Hausgeldabrechnungen und Instandhaltungsrücklagen für Wohnungseigentümergemeinschaften führen, Eigentümerwechsel und Mieterwechsel korrekt abgrenzen, Umsatzsteuer bei gewerblicher Vermietung behandeln.
Der heikle Teil ist das Verhältnis zwischen Buchhaltung und Verwaltung. Eine Rücklage, die für laufende Kosten verbraucht wird, eine Kaution, die nicht getrennt angelegt ist, eine Sollstellung, die von der Mietvertragsänderung abweicht – das sind keine Buchungsfehler, sondern rechtliche Probleme. Wer diesen Beruf ausübt, hat deshalb eine Prüffunktion gegenüber der Verwaltung, auch wenn sie in keiner Anzeige steht.
Üblich ist eine kaufmännische Ausbildung – Immobilienkaufmann, Industriekaufmann, Steuerfachangestellter – mit Einarbeitung in die Immobilienbuchhaltung. Weiterbildungen führen zum Finanz- oder Bilanzbuchhalter und über den Immobilienfachwirt in die Verwaltung. Kenntnisse in der Verwaltung von Wohnungseigentum sind ein eigener Qualifikationspunkt, weil die Abrechnungslogik dort vom Mietrecht abweicht.
Zu diesem Beruf steht gerade keine Anzeige im Bestand. Der Bestand wird täglich abgeglichen; die Suche zeigt auch verwandte Bezeichnungen.
Bilanzbuchhalter stellen Monats- und Jahresabschlüsse nach HGB auf, führen die Kostenrechnung und sind Ansprechpartner für Wirtschaftsprüfer.
Bucht Geschäftsvorfälle, stimmt Konten ab und bereitet Monats- und Jahresabschlüsse vor – das Rückgrat des Rechnungswesens in Unternehmen und Kanzleien.
Verwaltet und vermietet Immobilien, betreut Mieter und Eigentümer und rechnet ab – der kaufmännische Kernberuf der Branche.
Immobilienverwalter betreuen Wohnanlagen, Mietshäuser und Gewerbeobjekte im Auftrag der Eigentümer. Sie kümmern sich um Abrechnungen, Verträge, Instandhaltung und die Kommunikation mit Mietern und Eigentümergemeinschaften.
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