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Vertrieb & Kundenservice

Sales Manager

Sales Manager gewinnen Neukunden, betreuen Bestandskunden und verantworten Umsatzziele im Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen.

46 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.

Gehalt

Was man als Sales Manager verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 3.300 € 4.000 € 4.800 € 48.000 €
Mit Berufserfahrung 4.200 € 5.200 € 6.500 € 62.400 €
Mit langjähriger Erfahrung 5.300 € 6.600 € 8.500 € 79.200 €

Einen Tarif gibt es für diese Stellen in der Regel nicht. Angegeben ist das Zieleinkommen aus Fixum und variablem Anteil bei vollständiger Zielerreichung, orientiert an den Entgeltatlas-Größenordnungen für Vertriebsfachleute; der tatsächliche Verdienst kann je nach Zielerreichung deutlich darunter oder darüber liegen, Dienstwagen sind nicht eingerechnet.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

Das Berufsbild

Sales Manager ist ein Titel mit großer Spannweite. In einem Softwareunternehmen bezeichnet er den Account Executive, der mittelständische Kunden von einem Abonnement überzeugt; im Maschinenbau den Vertriebsingenieur, der ein Angebot über Monate mit technischen Abteilungen abstimmt; bei einem Zahlungsdienstleister den Außendienstler, der Gastronomie und Einzelhandel für ein Kartenterminal gewinnt. Gemeinsam ist allen Varianten die Verantwortung für Umsatz: Leads qualifizieren, Termine vereinbaren, Bedarf ermitteln, Angebote erstellen, verhandeln und abschließen.

Der Alltag ist stärker strukturiert, als der Titel vermuten lässt. Vertriebsprozesse laufen in CRM-Systemen, in denen jeder Kontakt, jede Chance und jede Prognose dokumentiert wird. Die Vertriebsleitung misst Aktivitäten, Pipeline und Abschlussquote, und das Gehalt hängt zu einem Teil an der Zielerreichung. Verbreitet ist eine Aufteilung zwischen Fixum und variablem Anteil, im Softwarevertrieb oft siebzig zu dreißig, im Außendienst mit Provision je Abschluss.

In diesem Bestand kommen die Anzeigen aus unterschiedlichen Richtungen: Fintech- und Softwareunternehmen, Plattformen für das Gesundheitswesen, eine Agentur für Verkaufsförderung. Etwa drei Viertel sind ausdrücklich Festanstellungen, Teilzeit kommt praktisch nicht vor, und mehrere Titel unterscheiden Junior- und Senior-Stufen. Bei Promotion- und Außendienststellen lohnt der genaue Blick in den Vertrag, weil dort auch provisionsgetriebene Modelle vorkommen, die mit einem festen Monatsgehalt wenig gemein haben.

Formale Abschlüsse sind im Vertrieb weniger wichtig als Ergebnisse. Ein betriebswirtschaftliches Studium ist verbreitet, Quereinsteiger aus Handel, Gastronomie oder Kundenservice sind in vielen Teams willkommen. Im technischen Vertrieb zählt Fachwissen, im Softwarevertrieb Englisch und Präsentationsstärke. Der Weg führt weiter zum Key Account Manager, zum Team Lead und in die Vertriebsleitung.

Aufgaben

  • Neukunden identifizieren, ansprechen und gewinnen
  • Bedarf analysieren und Lösungen präsentieren
  • Angebote erstellen, verhandeln und Verträge abschließen
  • Bestandskunden betreuen und Umsatz ausbauen
  • Vertriebschancen und Prognosen im CRM pflegen
  • Markt, Wettbewerb und Preise beobachten
  • Mit Marketing, Produkt und Kundenservice zusammenarbeiten

Voraussetzungen

  • Studium oder kaufmännische Ausbildung, alternativ Vertriebserfahrung
  • Kommunikationsstärke und Abschlussorientierung
  • Sicherer Umgang mit CRM-Systemen
  • Im Softwarevertrieb gutes Englisch
  • Reisebereitschaft im Außendienst
  • Führerschein Klasse B für Kundentermine

Wo man arbeitet

  • Software- und Fintech-Unternehmen
  • Industrie und Maschinenbau
  • Medizintechnik und Gesundheitsplattformen
  • Agenturen und Dienstleister
  • Großhandel und Konsumgüterhersteller

Der Weg in den Beruf

Einen festgelegten Weg gibt es nicht. Häufig ist ein Studium der Betriebswirtschaft, des Wirtschaftsingenieurwesens oder ein duales Studium mit Vertriebsschwerpunkt; ebenso verbreitet ist der Einstieg über eine kaufmännische Ausbildung und Berufserfahrung im Vertrieb. Im Softwarevertrieb beginnen viele als Sales Development Representative, der Termine vorqualifiziert, und steigen nach ein bis zwei Jahren zum Account Executive oder Sales Manager auf. Fortbildungen zum Fachkaufmann für Vertrieb oder Vertriebsfachwirt sind möglich, aber nicht verbreitet vorausgesetzt.

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