Zum Inhalt springen
Vertrieb & Kundenservice

Sales Manager B2B Vertrieb Nord

Sales Manager im B2B-Vertrieb gewinnen und betreuen Geschäftskunden in einem festen Vertriebsgebiet, hier Norddeutschland. Sie verkaufen Produkte, Maschinen, Software oder Dienstleistungen an Unternehmen und sind für Umsatzziele in ihrer Region verantwortlich.

3 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.

Gehalt

Was man als Sales Manager B2B Vertrieb Nord verdient

5.300 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 3.400 bis 9.000 Euro.

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 3.400 € 4.000 € 4.800 € 48.000 €
Mit Berufserfahrung 4.400 € 5.300 € 6.500 € 63.600 €
Mit langjähriger Erfahrung 5.800 € 7.000 € 9.000 € 84.000 €

Die Gehälter werden meist frei verhandelt, nur in tarifgebundenen Industriebetrieben gelten etwa die Tarifverträge der Metall- und Elektroindustrie (IG Metall Küste). Die angegebenen Werte sind Fixgehälter, hinzu kommt fast immer ein variabler Anteil von oft 15 bis 30 Prozent je nach Zielerreichung sowie ein Dienstwagen, und Branche und Unternehmensgröße machen den größten Unterschied, wobei Norddeutschland etwas unter dem Niveau Süddeutschlands liegt.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

Das Berufsbild

Was macht ein Sales Manager im B2B-Vertrieb Nord?

Ein Sales Manager im B2B-Vertrieb verkauft an Unternehmen, nicht an Privatleute. Das Gebiet Nord umfasst meist Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und oft Mecklenburg-Vorpommern. Der Arbeitstag besteht aus Kundenterminen vor Ort, Telefonaten, Videocalls und Büroarbeit im Homeoffice. Bestehende Kunden werden regelmäßig besucht, um Folgeaufträge zu sichern und Probleme zu klären. Daneben geht es um Neukunden: Firmen recherchieren, Kontakt aufnehmen, Bedarf erfragen, Angebote kalkulieren und Preise verhandeln. Verkaufszyklen im B2B-Geschäft dauern oft Wochen oder Monate, weil Einkauf, Technik und Geschäftsführung beim Kunden mitentscheiden. Jeder Kontakt wird im CRM-System dokumentiert, Umsatzprognosen gehen an die Vertriebsleitung. Hinzu kommen Messen, Abstimmungen mit Innendienst, Technik und Logistik sowie die Auswertung von Umsatzzahlen im eigenen Gebiet.

Wie wird man Sales Manager im B2B-Vertrieb?

Einen geschützten Ausbildungsweg gibt es nicht. Viele kommen über ein Studium der Betriebswirtschaft, des Wirtschaftsingenieurwesens oder ein duales Studium mit Vertriebsschwerpunkt. Ebenso häufig ist der Weg über eine kaufmännische Ausbildung, etwa als Kaufmann oder Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement oder Industriekaufmann, gefolgt von einigen Jahren im Vertriebsinnendienst. In technischen Branchen sind Techniker, Meister oder Ingenieure gefragt, die in den Vertrieb wechseln, weil sie Produkte fachlich erklären können. Quereinsteiger mit Branchenkenntnis haben gute Chancen, wenn sie Verhandlungsgeschick nachweisen. Weiterbildungen wie der Geprüfte Fachkaufmann für Vertrieb (IHK) helfen beim Aufstieg.

Was der Beruf verlangt

Der Beruf steht unter ständigem Zahlendruck. Umsatzziele werden jährlich oder quartalsweise vorgegeben, und ein Teil des Einkommens hängt davon ab, ob sie erreicht werden. Schwache Monate, verlorene Ausschreibungen und abgesagte Projekte gehören dazu und müssen ausgehalten werden. Ein großes Flächengebiet wie Norddeutschland bedeutet viel Zeit im Auto, häufig mehrere hundert Kilometer pro Woche, dazu Übernachtungen und frühe Abfahrten. Die Arbeitszeiten sind formal geregelt, in der Praxis aber an Kundentermine gebunden, Abendveranstaltungen und Messewochenenden kommen vor. Gefragt sind Ausdauer bei Absagen, Selbstorganisation ohne tägliche Kontrolle und die Fähigkeit, mit Einkäufern hart über Preise zu verhandeln, ohne die Beziehung zu beschädigen. Wer Kaltakquise und Verhandlungen als unangenehm empfindet, tut sich schwer.

Aussichten

Die Nachfrage nach erfahrenen Vertriebsleuten im Außendienst ist stabil hoch, viele Unternehmen suchen dauerhaft, besonders im technischen Vertrieb, in der Logistik, im Maschinenbau und bei erneuerbaren Energien, die im Norden eine große Rolle spielen. Digitale Vertriebswege verändern die Arbeit, ersetzen den persönlichen Kontakt bei erklärungsbedürftigen Produkten aber bisher nicht. Mögliche nächste Schritte sind die Betreuung von Großkunden als Key Account Manager, die Leitung eines Vertriebsteams als Regional- oder Vertriebsleiter oder der Wechsel in Produktmanagement und Business Development.

Aufgaben

  • Bestandskunden im Vertriebsgebiet regelmäßig besuchen und betreuen
  • Neukunden recherchieren, ansprechen und Termine vereinbaren
  • Bedarf beim Kunden ermitteln und Lösungen vorstellen
  • Angebote kalkulieren und Preise sowie Konditionen verhandeln
  • Kundenkontakte und Verkaufschancen im CRM-System pflegen
  • Umsatzprognosen und Gebietsberichte für die Vertriebsleitung erstellen
  • Auf Messen und Kundenveranstaltungen das Unternehmen vertreten
  • Aufträge mit Innendienst, Technik und Logistik abstimmen

Voraussetzungen

  • Abgeschlossene kaufmännische oder technische Ausbildung oder ein Studium, etwa BWL oder Wirtschaftsingenieurwesen
  • Mehrjährige Vertriebserfahrung, idealerweise in der jeweiligen Branche
  • Führerschein Klasse B und Bereitschaft zu häufigen Dienstreisen mit Übernachtung
  • Verhandlungsgeschick und Frustrationstoleranz bei Absagen
  • Selbstständige Arbeitsorganisation im Außendienst und Homeoffice
  • Sicherer Umgang mit CRM-Systemen und MS Office
  • Gute Englischkenntnisse bei international tätigen Unternehmen

Wo man arbeitet

  • Industrie- und Maschinenbauunternehmen
  • Großhandelsunternehmen
  • Software- und IT-Dienstleister
  • Logistik- und Speditionsunternehmen
  • Unternehmen der Energie- und Windkraftbranche
  • Hersteller von Bau- und Medizinprodukten

Der Weg in den Beruf

Üblich ist eine dreijährige kaufmännische Ausbildung, etwa im Groß- und Außenhandelsmanagement, oder ein drei- bis vierjähriges Bachelorstudium in BWL oder Wirtschaftsingenieurwesen. Danach folgen meist zwei bis fünf Jahre im Vertriebsinnendienst oder als Junior im Außendienst, bevor die Verantwortung für ein eigenes Gebiet übernommen wird. Technische Fachkräfte steigen häufig nach einer Meister- oder Technikerweiterbildung in den Vertrieb ein.

Offene Stellen als Sales Manager B2B Vertrieb Nord

In der Suche fortsetzen

Verwandte Berufe

Außendienstmitarbeiter

Betreut ein festes Verkaufsgebiet vor Ort, plant die Touren selbst und verbringt den Arbeitstag überwiegend beim Kunden.

Offene Stellen
29
Monatsbrutto
3.000 – 6.400 €

Business Development Manager

Business Development Manager erschließen neue Märkte, Kunden und Partnerschaften und bereiten Geschäftschancen so vor, dass daraus Umsatz wird.

Offene Stellen
44
Monatsbrutto
3.700 – 8.200 €

Key Account Manager

Verantwortet die wichtigsten Großkunden eines Unternehmens – mit Jahresgesprächen, Konditionsverhandlungen und Umsatzplanung über Jahre.

Offene Stellen
69
Monatsbrutto
4.000 – 8.500 €

Vertriebsinnendienst

Fachkräfte im Vertriebsinnendienst betreuen Kunden vom Büro aus: Sie erstellen Angebote, bearbeiten Aufträge und Reklamationen und halten dem Außendienst den Rücken frei.

Offene Stellen
36
Monatsbrutto
2.600 – 5.200 €

jobs-jobs-jobs.de verwendet nur die Cookies, die für den Betrieb der Seite nötig sind. Zur Reichweitenmessung nutzen wir Matomo auf unserem eigenen Server – ohne Cookies und mit gekürzter IP-Adresse. Keine Werbenetzwerke. Einzelheiten stehen in der Datenschutzerklärung.

Datenschutz