Sales Manager B2B Vertrieb Süd
Sales Manager im B2B-Vertrieb Süd betreuen und gewinnen Geschäftskunden in einem süddeutschen Vertriebsgebiet, meist Bayern und Baden-Württemberg. Sie verkaufen erklärungsbedürftige Produkte oder Dienstleistungen und verantworten Umsatzziele für ihre Region.
7 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Sales Manager B2B Vertrieb Süd verdient
5.600 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 3.800 bis 9.500 Euro.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 3.800 € | 4.300 € | 5.000 € | 51.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 4.700 € | 5.600 € | 6.800 € | 67.200 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 6.000 € | 7.300 € | 9.500 € | 87.600 € |
Die Werte gelten für das Fixgehalt; hinzu kommt meist eine erfolgsabhängige Provision oder ein Bonus, der je nach Zielerreichung 10 bis 30 Prozent des Jahreseinkommens ausmachen kann, dazu oft ein Dienstwagen. Am stärksten hängt das Gehalt von Branche und Unternehmensgröße ab: In tarifgebundenen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie (Tarifverträge der IG Metall) liegen die Gehälter höher, Sales Manager werden dort aber häufig außertariflich bezahlt.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Was macht ein Sales Manager im B2B-Vertrieb Süd?
Sales Manager im B2B-Vertrieb verkaufen an Unternehmen, nicht an Privatleute. Die Bezeichnung "Süd" steht für das Vertriebsgebiet, das in der Regel Bayern und Baden-Württemberg umfasst, teils auch Österreich oder die Schweiz. Zu verkaufen sind häufig Maschinen, Bauteile, Software, Verpackungen, Laborbedarf oder Dienstleistungen wie Logistik und IT-Betreuung. Der Alltag besteht aus Telefonaten, Videokonferenzen und vor allem Kundenbesuchen im Gebiet. Bestehende Kunden werden betreut, Bedarf wird abgefragt, Angebote werden kalkuliert und nachverhandelt. Daneben gilt es, neue Kunden zu gewinnen: Kontakte recherchieren, Erstgespräche führen, auf Messen präsent sein. Jeder Termin wird im CRM-System dokumentiert, Umsatzprognosen gehen regelmäßig an die Vertriebsleitung. Bei technischen Produkten arbeiten Sales Manager eng mit Anwendungstechnik, Innendienst und Produktion zusammen, weil Kunden Lösungen und keine Katalogware kaufen.
Wie wird man Sales Manager?
Einen festen Ausbildungsweg gibt es nicht. Viele kommen über ein Studium der Betriebswirtschaft, des Wirtschaftsingenieurwesens oder ein duales Studium mit Vertriebsschwerpunkt. Ebenso verbreitet ist der Weg über eine kaufmännische Ausbildung, etwa als Industriekaufmann oder Kauffrau im Groß- und Außenhandelsmanagement, gefolgt von einigen Jahren im Vertriebsinnendienst. In technischen Branchen sind Technikerinnen, Meister und Ingenieure gefragt, die in den Vertrieb wechseln, weil sie das Produkt fachlich verstehen. Weiterbildungen zum Fachwirt im Vertrieb oder zum Technischen Betriebswirt erleichtern den Aufstieg. Quereinsteiger mit Branchenkenntnis haben gute Chancen, sofern sie Verhandlungsgeschick und erste Verkaufserfolge nachweisen können.
Was der Beruf verlangt
Der Vertrieb wird an Zahlen gemessen. Umsatz-, Margen- und Neukundenziele werden jährlich gesetzt, oft auch erhöht, und ein Teil des Einkommens hängt davon ab. Wer die Ziele verfehlt, gerät unter Druck. Das Gebiet Süd ist groß, deshalb sind lange Autofahrten und Übernachtungen üblich, an manchen Wochen ist man mehr unterwegs als zu Hause. Feste Arbeitszeiten gibt es kaum, Termine richten sich nach den Kunden, Messen fallen auch auf Wochenenden. Absagen und verlorene Ausschreibungen gehören dazu und müssen weggesteckt werden. Gefragt sind sicheres Auftreten, Geduld bei langen Entscheidungsprozessen in Einkaufsabteilungen und die Fähigkeit, sich selbst zu organisieren. Gute Englischkenntnisse werden zunehmend erwartet, in der Schweiz und in Österreich hilft Verständnis für regionale Geschäftsgepflogenheiten.
Aussichten
Die Nachfrage nach Vertriebsleuten im B2B-Bereich ist stabil, besonders in Süddeutschland mit seiner dichten Industrie aus Maschinenbau, Automobilzulieferern, Elektrotechnik und Medizintechnik. Konjunkturschwächen in diesen Branchen schlagen allerdings direkt auf den Vertrieb durch, etwa durch strengere Ziele oder Stellenabbau. Wer technisches Verständnis mitbringt, ist schwer ersetzbar. Entwicklungswege führen zum Key Account Manager für Großkunden, zur Vertriebsleitung einer Region oder zur Gesamtvertriebsleitung. Manche wechseln ins Produktmanagement oder machen sich als Handelsvertreter selbstständig.
Aufgaben
- Bestandskunden im Vertriebsgebiet besuchen und betreuen
- Neue Geschäftskunden recherchieren und ansprechen
- Angebote kalkulieren und Preise mit Einkäufern verhandeln
- Kundenkontakte und Verkaufschancen im CRM-System pflegen
- Umsatzplanung und Prognosen für die Region erstellen
- Mit Innendienst und Anwendungstechnik Kundenlösungen abstimmen
- Das Unternehmen auf Fachmessen vertreten
Voraussetzungen
- Kaufmännische Ausbildung, Studium oder technischer Abschluss mit Vertriebserfahrung
- Führerschein Klasse B und Bereitschaft zu viel Reisetätigkeit
- Verhandlungsgeschick und sicheres Auftreten
- Fachliches Verständnis für das verkaufte Produkt
- Selbstorganisation und Belastbarkeit bei Zielvorgaben
- Gute Deutsch- und Englischkenntnisse
Wo man arbeitet
- Maschinen- und Anlagenbau
- Automobilzulieferer
- Elektrotechnik- und Medizintechnikunternehmen
- Software- und IT-Dienstleister
- Großhandel
- Logistikunternehmen
Der Weg in den Beruf
Üblich ist ein Bachelorstudium in Betriebswirtschaft oder Wirtschaftsingenieurwesen von drei bis dreieinhalb Jahren oder eine dreijährige kaufmännische Ausbildung mit anschließender Berufserfahrung im Vertrieb. Technische Fachkräfte steigen häufig nach einer Weiterbildung zum Techniker oder Meister in den Außendienst ein.
Offene Stellen als Sales Manager B2B Vertrieb Süd
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