Wordpress Entwickler
WordPress-Entwickler bauen, erweitern und pflegen Websites und Onlineshops auf Basis des Content-Management-Systems WordPress. Sie programmieren Themes und Plugins, binden Schnittstellen an und halten Installationen sicher und schnell.
3 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Wordpress Entwickler verdient
4.200 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 2.700 bis 6.300 Euro.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.700 € | 3.300 € | 4.000 € | 39.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.500 € | 4.200 € | 5.000 € | 50.400 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 4.300 € | 5.200 € | 6.300 € | 62.400 € |
Einen Tarifvertrag gibt es für diesen Beruf in der Regel nicht, die Gehälter werden frei verhandelt. Kleine Agenturen zahlen oft deutlich weniger als größere Unternehmen mit eigenen IT-Abteilungen oder E-Commerce-Firmen, und Kenntnisse über WordPress hinaus, etwa in React oder Shop-Systemen, heben das Gehalt spürbar.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Was macht ein WordPress-Entwickler?
WordPress-Entwickler setzen Websites, Unternehmensauftritte, Blogs und Onlineshops mit WordPress um. Ein großer Teil der Arbeit besteht darin, aus einem Design ein eigenes Theme zu bauen: HTML-Vorlagen anlegen, Stylesheets in CSS oder SCSS schreiben, Interaktionen mit JavaScript umsetzen und die Ausgabe in PHP steuern. Dazu kommen eigene Plugins, Blöcke für den Gutenberg-Editor und Anpassungen an bestehenden Erweiterungen wie WooCommerce oder Advanced Custom Fields. Oft geht es auch um Schnittstellen zu Warenwirtschaft, Newsletter-Diensten oder Zahlungsanbietern. Im Alltag nehmen Wartung und Fehlersuche viel Raum ein: Updates einspielen, Konflikte zwischen Plugins lösen, Ladezeiten verbessern, Sicherheitslücken schließen, Backups prüfen und Seiten auf neue Server umziehen. Viele arbeiten direkt mit Kundinnen und Kunden, klären Anforderungen, schätzen Aufwände und erklären, was technisch sinnvoll ist.
Wie wird man WordPress-Entwickler?
Einen festgelegten Weg gibt es nicht. Häufig ist eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, die drei Jahre dauert, oder ein Studium der Informatik, Medieninformatik oder Wirtschaftsinformatik. Ebenso verbreitet ist der Quereinstieg: Viele kommen aus Mediengestaltung, Grafikdesign oder Marketing und haben sich PHP, JavaScript und WordPress selbst oder über Bootcamps und Weiterbildungen angeeignet. Für Arbeitgeber zählt meist, was jemand nachweislich gebaut hat. Ein Portfolio mit eigenen Projekten, Plugins oder Beiträgen zu Open-Source-Projekten öffnet oft mehr Türen als ein Zeugnis. Wer nur Baukästen und fertige Page-Builder bedienen kann, hat es dagegen schwer, als Entwickler eingestellt zu werden.
Was der Beruf verlangt
Die Arbeit findet fast vollständig am Bildschirm statt, oft im Homeoffice oder in kleinen Agenturteams. Die Arbeitszeiten sind meist regulär, doch vor Projektstarts und bei Ausfällen oder gehackten Seiten kann es kurzfristig länger werden. Agenturen arbeiten häufig mit knappen Budgets und festen Terminen, was Druck erzeugt. Belastend ist für viele die Pflege fremder, schlecht dokumentierter Installationen mit zahlreichen Plugins, bei denen jede Änderung etwas anderes beschädigen kann. Gefragt sind Geduld bei der Fehlersuche, sorgfältiges Arbeiten mit Versionsverwaltung und die Fähigkeit, technischen Laien Zusammenhänge verständlich zu machen. Die Technik entwickelt sich schnell weiter, regelmäßiges Lernen gehört dazu und findet oft außerhalb der bezahlten Zeit statt. In der IT-Branche haben WordPress-Kenntnisse teilweise einen geringeren Ruf als andere Spezialisierungen, was sich auf Gehalt und Wechselmöglichkeiten auswirken kann.
Aussichten
WordPress betreibt einen großen Teil aller Websites weltweit, entsprechend stabil ist der Bedarf an Pflege, Weiterentwicklung und Sicherheitsarbeit. Der Markt ist allerdings stark umkämpft: Viele Freiberufler bieten ähnliche Leistungen an, einfache Websites entstehen zunehmend mit Baukastensystemen und KI-Werkzeugen, und Aufträge werden international vergeben. Besser stehen diejenigen da, die komplexe Projekte beherrschen, etwa Onlineshops, Headless-Setups mit React, Barrierefreiheit, Performance oder Sicherheit. Mögliche Entwicklungswege sind Full-Stack- oder Frontend-Entwicklung, technische Projektleitung, die Leitung eines Entwicklerteams in einer Agentur oder die Selbstständigkeit mit eigenen Wartungsverträgen und Plugins.
Aufgaben
- Individuelle Themes nach Designvorlage in PHP, HTML, CSS und JavaScript umsetzen
- Eigene Plugins und Gutenberg-Blöcke programmieren
- Onlineshops mit WooCommerce einrichten und anpassen
- Schnittstellen zu externen Diensten über REST-APIs anbinden
- Updates einspielen, Plugin-Konflikte lösen und Fehler beheben
- Ladezeiten optimieren und Sicherheitslücken schließen
- Websites auf neue Server oder Hosting-Umgebungen umziehen
- Anforderungen mit Kunden klären und Aufwände schätzen
Voraussetzungen
- Sichere Kenntnisse in PHP, HTML, CSS und JavaScript
- Erfahrung mit der WordPress-Architektur, Hooks und Datenbank (MySQL)
- Umgang mit Git und lokalen Entwicklungsumgebungen
- Portfolio mit nachweisbaren Projekten, oft wichtiger als ein formaler Abschluss
- Ausbildung in der Anwendungsentwicklung, IT-Studium oder vergleichbare Selbstqualifikation
- Sorgfalt und Geduld bei der Fehlersuche
- Englischkenntnisse zum Lesen von Dokumentation
Wo man arbeitet
- Web- und Digitalagenturen
- Werbe- und Marketingagenturen
- Verlage und Medienhäuser
- Onlinehändler und E-Commerce-Unternehmen
- Marketing- oder IT-Abteilungen mittelständischer Unternehmen
- Selbstständig als Freiberufler
Der Weg in den Beruf
Üblich ist eine dreijährige duale Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung oder ein Bachelorstudium in Informatik oder Medieninformatik von etwa drei bis dreieinhalb Jahren. Der Quereinstieg über Selbststudium, Bootcamps oder Weiterbildungen ist verbreitet und gelingt vor allem mit einem überzeugenden Portfolio.
Offene Stellen als Wordpress Entwickler
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WordPress-Entwickler (m/w/d)
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