Zusteller für die Sonntagszeitung im
Zustellerinnen und Zusteller für die Sonntagszeitung bringen am frühen Sonntagmorgen Zeitungen und Anzeigenblätter zu Abonnenten und Haushalten in einem festen Bezirk. Die Arbeit ist fast immer ein Nebenjob mit wenigen Stunden pro Woche.
8 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Zusteller für die Sonntagszeitung im verdient
2.300 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 2.200 bis 3.100 Euro.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.200 € | 2.250 € | 2.400 € | 27.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.200 € | 2.300 € | 2.500 € | 27.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 2.300 € | 2.600 € | 3.100 € | 31.200 € |
Die Werte sind auf Vollzeit hochgerechnet, tatsächlich arbeiten fast alle Sonntagszusteller als Minijobber mit wenigen Stunden; einen Branchentarifvertrag gibt es nicht, die Bezahlung orientiert sich meist am gesetzlichen Mindestlohn, einzelne Zustellgesellschaften haben Haustarife. Am stärksten schlagen Sonntags- und Nachtzuschläge, Kilometergeld für das eigene Fahrzeug und die Frage durch, ob die pauschal angesetzte Tourzeit der tatsächlichen Arbeitszeit entspricht.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Was macht ein Zusteller für die Sonntagszeitung?
Die Arbeit beginnt meist in der Nacht auf Sonntag. An einer Ablagestelle, oft einer Garage, einem Kiosk oder einem Container, liegen die Zeitungspakete für den eigenen Bezirk bereit. Der Zusteller zählt sie ab, prüft die Lieferliste auf neue Abonnenten, Urlaubsunterbrechungen und Kündigungen und sortiert die Exemplare nach der Reihenfolge der Tour. Danach geht es zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Handwagen oder dem eigenen Auto von Haus zu Haus. Die Zeitungen kommen in Briefkästen, Zeitungsrollen oder an vereinbarte Stellen, und das bis zu einer festen Uhrzeit, meist zwischen sechs und acht Uhr. Bei kostenlosen Sonntags- und Anzeigenblättern wird jeder Haushalt im Gebiet beliefert, oft mit Prospektbeilagen, und das Zeitfenster reicht teils bis in den Vormittag. Zur Arbeit gehören auch Nachlieferungen bei Reklamationen, das Melden von unzustellbaren Adressen und das Erfassen der Arbeitszeit per App oder Zettel.
Wie wird man Zusteller für die Sonntagszeitung?
Eine Ausbildung gibt es nicht. Verlage und ihre Zustellgesellschaften stellen direkt ein, häufig über Aushänge, Anzeigen in der eigenen Zeitung oder Empfehlungen aus dem Bezirk. Die Einarbeitung dauert wenige Touren, meist läuft jemand aus dem Team die Strecke einmal mit. Gefragt sind Zuverlässigkeit und Ortskenntnis, Vorkenntnisse spielen kaum eine Rolle. Für die Frühzustellung verlangen die meisten Verlage Volljährigkeit, weil das Jugendarbeitsschutzgesetz Arbeit am frühen Morgen und am Sonntag für Minderjährige stark einschränkt. Der Job eignet sich als Hinzuverdienst für Studierende, Rentner, Menschen in Elternzeit oder Beschäftigte mit einer Hauptstelle unter der Woche.
Was der Beruf verlangt
Der Wecker klingelt mitten in der Nacht, und zwar an dem Tag, an dem andere ausschlafen. Zugestellt wird bei Regen, Glätte, Hitze und Dunkelheit, auch an Feiertagswochenenden. Die Pakete sind schwer, Treppen in Mehrfamilienhäusern und lange Wege gehen in die Beine und den Rücken. Wer mit dem eigenen Auto fährt, trägt Verschleiß und Spritkosten, die je nach Verlag nur teilweise erstattet werden. Fällt der Zusteller aus, muss oft selbst für Ersatz gesorgt oder die Vertretung organisiert werden. Die Bezahlung erfolgt mindestens zum gesetzlichen Mindestlohn, die Arbeitszeit wird aber häufig pauschal nach Stückzahl und Tourlänge angesetzt. Ob diese Vorgabe zur tatsächlichen Dauer passt, lohnt sich nachzurechnen. Reklamationen bei fehlenden oder nassen Zeitungen landen beim Zusteller.
Aussichten
Die Auflagen gedruckter Zeitungen sinken seit Jahren, Bezirke werden zusammengelegt und Touren länger. Gleichzeitig finden Verlage für den frühen Sonntag schwer Personal, sodass offene Stellen fast überall zu finden sind und der Einstieg leicht ist. Eine Vollzeitstelle ergibt sich aus der Sonntagszustellung allein so gut wie nie, möglich ist die Kombination mit Werktagstouren, Briefzustellung oder Prospektverteilung. Wer länger dabei ist, kann Vertretungen koordinieren, mehrere Bezirke übernehmen oder als Bezirksleitung bei einer Zustellgesellschaft arbeiten. Für den Wechsel in feste Logistikberufe ist eine Ausbildung etwa zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen der übliche Weg.
Aufgaben
- Zeitungspakete an der Ablagestelle abholen und abzählen
- Lieferliste auf neue Abonnenten, Urlaubsunterbrechungen und Kündigungen prüfen
- Zeitungen und Beilagen nach Tourreihenfolge sortieren
- Exemplare zu Fuß, per Fahrrad oder Auto in Briefkästen und Zeitungsrollen zustellen
- Reklamationen nachliefern und fehlende Exemplare melden
- Unzustellbare Adressen und Änderungen im Bezirk dokumentieren
- Arbeitszeit und Stückzahlen per App oder Liste erfassen
Voraussetzungen
- Volljährigkeit für die Frühzustellung am Sonntag, bei Minderjährigen enge Grenzen durch das Jugendarbeitsschutzgesetz
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit auch bei schlechtem Wetter
- Körperliche Belastbarkeit für Tragen, Treppensteigen und lange Wege
- Gute Ortskenntnis im Zustellbezirk
- Je nach Tour eigenes Fahrrad oder Auto und Führerschein Klasse B
- Bereitschaft, regelmäßig in der Nacht auf Sonntag zu arbeiten
Wo man arbeitet
- Zustellgesellschaften von Zeitungsverlagen
- Zeitungsverlage mit eigenem Vertrieb
- Verteildienste für Anzeigenblätter und Prospekte
- Briefdienstleister mit Zeitungszustellung
Der Weg in den Beruf
Eine formale Ausbildung gibt es nicht, die Einarbeitung erfolgt in wenigen begleiteten Touren. Die meisten Stellen sind Minijobs oder Teilzeitstellen mit wenigen Stunden pro Woche. Wer dauerhaft in die Zustelllogistik will, kann die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen anschließen.
Offene Stellen als Zusteller für die Sonntagszeitung im
In der Suche fortsetzenZusteller (m/w/d) für die Sonntagszeitung in Teilzeit im Raum Jever
Zusteller (m/w/d) für die Sonntagszeitung in Teilzeit im Raum Wilhelmshaven
Zusteller (m/w/d) für die Sonntagszeitung in Teilzeit im Raum Westerholt
Zusteller (m/w/d) für die Sonntagszeitung in Teilzeit im Raum Esens
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Zusteller (m/w/d) für die Sonntagszeitung in Teilzeit im Raum Schortens
Zusteller (m/w/d) für die Sonntagszeitung in Teilzeit im Raum Stedesdorf
Verwandte Berufe
Kurierfahrer
Kurierfahrer stellen Pakete, Dokumente, Waren und Eilsendungen mit Transporter, Pkw oder Lastenrad an Privat- und Geschäftskunden zu. Die Arbeit ist körperlich fordernd, eng getaktet und meist ohne Ausbildung zugänglich.
- Offene Stellen
- 5
- Monatsbrutto
- 2.200 – 3.300 €
Zeitungszusteller
Bringt Tageszeitungen, Anzeigenblätter und Prospekte in den frühen Morgenstunden zu den Abonnenten – meist als Neben- oder Teilzeittätigkeit.
- Offene Stellen
- 9
- Monatsbrutto
- 2.150 – 2.700 €
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