Zusteller für die Sonntagszeitung in der
Zustellerinnen und Zusteller für die Sonntagszeitung bringen am frühen Sonntagmorgen Zeitungen und Beilagen zu Abonnenten in einem festen Bezirk. Die Tätigkeit wird fast immer als Minijob oder Nebenjob ausgeübt.
5 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Zusteller für die Sonntagszeitung in der verdient
2.300 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 2.200 bis 3.100 Euro.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.200 € | 2.250 € | 2.350 € | 27.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.200 € | 2.300 € | 2.450 € | 27.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 2.400 € | 2.700 € | 3.100 € | 32.400 € |
Die Werte sind auf Vollzeit hochgerechnet; tatsächlich wird die Sonntagszustellung fast nur als Minijob ausgeübt, und die Bezahlung liegt beim gesetzlichen Mindestlohn, oft als Stücklohn mit knapp kalkulierter Tourzeit. Einen bundesweiten Tarifvertrag gibt es nicht; mehr verdienen vor allem Zusteller mit Sonntags- und Nachtzuschlägen, Kilometergeld für das eigene Fahrzeug oder mehreren Bezirken.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Was macht ein Zusteller für die Sonntagszeitung?
Die Arbeit beginnt in der Nacht zum Sonntag, meist zwischen drei und fünf Uhr. An einer Ablagestelle, oft eine Garage, ein Hauseingang oder ein Depot, liegen die gebündelten Zeitungen bereit. Der Zusteller zählt sie nach, legt Beilagen und Prospekte ein und sortiert die Exemplare nach der Reihenfolge seiner Tour. Dann geht es zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Roller oder dem eigenen Auto durch den Bezirk. Jede Zeitung kommt in den richtigen Briefkasten, die Zeitungsrolle oder an die vereinbarte Stelle, trocken und vollständig. Zum Alltag gehört eine Abonnentenliste, die sich laufend ändert: Urlaubsunterbrechungen, Neubestellungen, Kündigungen. Fehlt eine Zeitung, meldet sich der Kunde beim Verlag, und die Reklamation landet beim Zusteller. Am Ende der Tour werden Restexemplare zurückgegeben oder gemeldet. In der Regel ist alles bis sieben oder acht Uhr erledigt.
Wie wird man Zusteller für die Sonntagszeitung?
Eine Ausbildung gibt es nicht und sie wird auch nicht verlangt. Verlage und ihre Zustellgesellschaften suchen fortlaufend Leute, häufig über Aushänge, Anzeigen in der eigenen Zeitung oder Online-Portale. Nach einer kurzen Einweisung, oft eine Begleittour mit dem bisherigen Zusteller, übernimmt man den Bezirk selbst. Jugendliche dürfen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz ab 13 Jahren mit Einverständnis der Eltern Zeitungen austragen, allerdings nicht nachts und nicht vor der Schule; die frühe Sonntagstour ist daher meist Erwachsenen vorbehalten. Viele kommen über Empfehlung aus der Nachbarschaft, darunter Rentnerinnen, Studierende, Eltern und Menschen, die neben einem Hauptberuf etwas dazuverdienen.
Was der Beruf verlangt
Die Tätigkeit ist ein Nachtjob bei jedem Wetter. Regen, Glatteis, Schnee und Dunkelheit gehören im Winter zum Normalfall, und die Zeitung muss trotzdem pünktlich da sein. Das Tragen der Zeitungstaschen und das ständige Treppensteigen in Mehrfamilienhäusern belasten Rücken und Knie. Wer mit dem eigenen Auto fährt, trägt Kosten für Sprit und Verschleiß, die nicht immer voll ausgeglichen werden. Die Arbeit verlangt Verlässlichkeit: Ein Ausfall fällt sofort auf, Vertretung muss oft selbst organisiert oder rechtzeitig gemeldet werden. Der Samstagabend ist durch das frühe Aufstehen eingeschränkt. Bezahlt wird häufig nach Stück oder Bezirk; der gesetzliche Mindestlohn gilt, doch die zugrunde gelegte Zeit pro Tour ist knapp kalkuliert, und wer langsamer ist, verdient pro Stunde faktisch weniger. Einsamkeit und fehlender Kontakt zu Kollegen sind für manche ein Nachteil, für andere gerade der Reiz.
Aussichten
Die Auflagen gedruckter Zeitungen sinken seit Jahren, Sonntagsausgaben werden eingestellt oder zusammengelegt, und die Bezirke werden größer, weil die Abonnenten weiter auseinander wohnen. Gleichzeitig finden Verlage kaum noch Zusteller, sodass freie Touren meist schnell zu bekommen sind. Viele Zustellgesellschaften verteilen inzwischen auch Briefe, Prospekte oder Pakete, was zusätzliche Touren ermöglicht. Ein Aufstieg ist begrenzt möglich: Erfahrene Zusteller übernehmen mehrere Bezirke, springen als feste Vertretung ein oder werden Bezirksbetreuer, die Touren planen, Ausfälle organisieren und neue Zusteller einarbeiten. Als dauerhafter Hauptberuf trägt die Sonntagszustellung allein nicht.
Aufgaben
- Zeitungen an der Ablagestelle übernehmen und nachzählen
- Beilagen und Prospekte einlegen
- Exemplare nach der Tourreihenfolge sortieren
- Zeitungen bis zur festgelegten Uhrzeit in Briefkästen und Zeitungsrollen zustellen
- Abonnentenliste mit Urlaubsunterbrechungen und Neubestellungen pflegen
- Reklamationen klären und fehlende Exemplare nachliefern
- Restexemplare und Abweichungen an die Zustellgesellschaft melden
Voraussetzungen
- Bereitschaft, sonntags in den frühen Morgenstunden zu arbeiten
- Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
- körperliche Belastbarkeit für Laufen, Tragen und Treppensteigen bei jedem Wetter
- Fahrrad, Roller oder Auto bei größeren Bezirken, gegebenenfalls Führerschein
- Mindestalter für Nachtarbeit, in der Regel volljährig
- gute Orientierung im Zustellgebiet
Wo man arbeitet
- Zeitungsverlage
- Zustell- und Vertriebsgesellschaften von Verlagen
- regionale Briefdienste mit Zeitungszustellung
- Werbemittelverteiler mit Sonntagstouren
Der Weg in den Beruf
Eine Ausbildung ist nicht nötig; nach einer Einweisung von ein bis zwei Begleittouren übernimmt man den eigenen Bezirk. Einen Abschluss gibt es nicht, wer im Bereich bleiben will, kann später die dreijährige Ausbildung zur Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen oder eine Tätigkeit als Bezirksbetreuer anstreben.
Offene Stellen als Zusteller für die Sonntagszeitung in der
In der Suche fortsetzenZusteller (m/w/d) für die Sonntagszeitung in der Region Edewecht
Zusteller (m/w/d) für die Sonntagszeitung in der Region Wiefelstede
Zusteller (m/w/d) für die Sonntagszeitung in der Region Norden
Zusteller (m/w/d) für die Sonntagszeitung in der Region Wirdum
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Kurierfahrer
Kurierfahrer stellen Pakete, Dokumente, Waren und Eilsendungen mit Transporter, Pkw oder Lastenrad an Privat- und Geschäftskunden zu. Die Arbeit ist körperlich fordernd, eng getaktet und meist ohne Ausbildung zugänglich.
- Offene Stellen
- 5
- Monatsbrutto
- 2.200 – 3.300 €
Zeitungszusteller
Bringt Tageszeitungen, Anzeigenblätter und Prospekte in den frühen Morgenstunden zu den Abonnenten – meist als Neben- oder Teilzeittätigkeit.
- Offene Stellen
- 9
- Monatsbrutto
- 2.150 – 2.700 €
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