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IT & Software

DevOps Engineer

DevOps Engineers bauen und betreiben die Infrastruktur, auf der Software gebaut, getestet und ausgeliefert wird, und automatisieren den Weg vom Code bis zum laufenden System.

14 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.

Gehalt

Was man als DevOps Engineer verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 4.050 € 4.700 € 5.400 € 56.400 €
Mit Berufserfahrung 4.900 € 5.700 € 6.600 € 68.400 €
Mit langjähriger Erfahrung 5.900 € 6.900 € 8.200 € 82.800 €

Überwiegend ohne Tarifbindung; die Spanne entsteht durch Region, Unternehmensgröße, Cloud-Spezialisierung und die Frage, ob Bereitschaftsdienste anfallen. Vergütungen für Rufbereitschaft und Einsätze außerhalb der Arbeitszeit sind nicht eingerechnet.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

Das Berufsbild

DevOps ist ursprünglich keine Stelle, sondern eine Arbeitsweise: Entwicklung und Betrieb sollen nicht mehr getrennt arbeiten, sondern gemeinsam Verantwortung für Software im Betrieb übernehmen. In deutschen Unternehmen ist daraus trotzdem ein eigenes Berufsprofil geworden. Der DevOps Engineer sitzt zwischen den Entwicklerteams und der Infrastruktur und sorgt dafür, dass neuer Code automatisch gebaut, getestet und auf die Zielumgebung gebracht wird – zuverlässig, nachvollziehbar und ohne dass jemand nachts Server von Hand konfigurieren muss.

Das Werkzeug dafür heißt Automatisierung. Build- und Deployment-Pipelines in GitLab CI, GitHub Actions oder Jenkins; Container mit Docker und deren Orchestrierung mit Kubernetes; Infrastruktur als Code mit Terraform oder Ansible; Cloud-Plattformen wie AWS, Azure oder Google Cloud, in vielen deutschen Häusern aber auch eigene Rechenzentren oder europäische Anbieter. Dazu kommen Monitoring und Logging, damit Probleme sichtbar werden, bevor Kunden sie melden, sowie Sicherheitsthemen wie Geheimnisverwaltung, Rechtekonzepte und das Einspielen von Updates.

In diesem Bestand kommen die Anzeigen von IT-Beratungen und Softwaredienstleistern, überwiegend als Festanstellung, einige ausdrücklich in Teilzeit und mehrere als Senior-Stellen. Bei Beratungen arbeitet der DevOps Engineer häufig in Kundenprojekten, etwa beim Umzug gewachsener Anwendungen in die Cloud oder beim Aufbau einer Plattform für mehrere Entwicklungsteams. In Produktunternehmen ist er dagegen Teil eines festen Plattform- oder Infrastrukturteams.

Die Rolle verlangt Breite: Linux-Systemkenntnisse, Netzwerkgrundlagen, eine Skriptsprache wie Python oder Bash, dazu Verständnis dafür, wie Entwickler arbeiten. Bereitschaftsdienste sind je nach Unternehmen Teil der Stelle. Die Abgrenzung zum Site Reliability Engineer ist fließend; SRE-Stellen legen den Schwerpunkt stärker auf Verfügbarkeit, Messgrößen und Störungsbehebung im Betrieb, DevOps-Stellen auf die Lieferkette der Software.

Aufgaben

  • CI/CD-Pipelines für Build, Test und Deployment aufbauen und pflegen
  • Infrastruktur als Code mit Terraform, Ansible oder vergleichbaren Werkzeugen beschreiben
  • Container-Plattformen auf Basis von Kubernetes betreiben und weiterentwickeln
  • Cloud-Umgebungen einrichten, absichern und Kosten im Blick behalten
  • Monitoring, Logging und Alarmierung einrichten
  • Entwicklerteams bei Deployment- und Betriebsfragen unterstützen
  • Sicherheitsupdates, Zugriffsrechte und Geheimnisverwaltung umsetzen

Voraussetzungen

  • Studium der Informatik oder Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration bzw. Anwendungsentwicklung
  • Sichere Linux-Kenntnisse und Grundlagen in Netzwerken
  • Erfahrung mit Containern, Kubernetes und mindestens einer Cloud-Plattform
  • Skriptkenntnisse in Python, Bash oder Go
  • Verständnis von Softwareentwicklung und Versionsverwaltung
  • Bereitschaft zu Rufbereitschaft je nach Arbeitgeber
  • Gute Englischkenntnisse

Wo man arbeitet

  • IT-Beratungen und Softwaredienstleister
  • Software- und Plattformunternehmen
  • IT-Abteilungen von Banken, Versicherungen und Handel
  • Rechenzentrums- und Cloud-Anbieter
  • Öffentliche IT-Dienstleister

Der Weg in den Beruf

Einen eigenen Ausbildungsberuf gibt es nicht. Üblich ist der Einstieg über ein Informatikstudium oder die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration oder Anwendungsentwicklung, gefolgt von Erfahrung in Systemadministration oder Softwareentwicklung. Herstellerzertifikate der Cloud-Anbieter und Kubernetes-Zertifizierungen wie CKA sind verbreitete Nachweise und werden berufsbegleitend erworben.

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