Berufskraftfahrer
Berufskraftfahrer befördern Güter oder Fahrgäste mit Lkw oder Bus, sind für Fahrzeug und Ladung verantwortlich und kennen die Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten.
- Offene Stellen
- 80
- Monatsbrutto
- 2.550 – 3.850 €
Fachkräfte für Lagerlogistik nehmen Waren an, lagern sie fachgerecht ein, stellen Lieferungen zusammen und sorgen dafür, dass Güter zur richtigen Zeit am richtigen Ort sind. Lageristen übernehmen ähnliche Aufgaben, oft mit kürzerer oder ohne formale Ausbildung.
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3.000 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 2.300 bis 4.300 Euro.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.300 € | 2.600 € | 2.900 € | 31.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.600 € | 3.000 € | 3.400 € | 36.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.100 € | 3.600 € | 4.300 € | 43.200 € |
Am stärksten zählen Branche und Tarifbindung: In Industriebetrieben mit Metall- oder Chemietarif wird deutlich mehr gezahlt als in Speditionen, Zeitarbeit oder im Onlinehandel, wo oft nur Haustarife oder gar keine gelten; maßgeblich sind sonst vor allem die regionalen Tarifverträge für das Speditions- und Logistikgewerbe sowie für den Groß- und Außenhandel. Schicht-, Nacht- und Tiefkühlzulagen können das Monatseinkommen spürbar erhöhen.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Der Arbeitstag beginnt meist an der Rampe. Lkw werden entladen, die Ware wird mit Lieferschein und Bestellung abgeglichen, auf Schäden geprüft und im Lagerverwaltungssystem gebucht. Danach geht sie an ihren Platz im Hochregal, im Kleinteilelager oder auf der Blockfläche. Aus dem Bestand werden Aufträge kommissioniert, also Artikel nach Pickliste oder per Handscanner zusammengestellt, verpackt, gewogen, etikettiert und für den Versand bereitgestellt. Dazu kommen Ladungssicherung, das Erstellen von Versandpapieren, Inventuren und die Kontrolle von Mindestbeständen. Wer Erfahrung hat, plant Touren, optimiert Lagerplätze oder koordiniert Speditionen. Gefahrgut, Kühlware oder Lebensmittel bringen eigene Vorschriften mit. Die Bezeichnung Lagerist wird in Stellenanzeigen oft für ähnliche, aber einfachere Tätigkeiten verwendet, etwa reines Kommissionieren oder Staplerfahren.
Der übliche Weg ist die dreijährige duale Ausbildung in einem Betrieb mit Berufsschulunterricht. Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben, die meisten Betriebe erwarten aber mindestens einen Hauptschulabschluss, viele bevorzugen die mittlere Reife. Eine kürzere Alternative ist die zweijährige Ausbildung zur Fachlageristin oder zum Fachlageristen, die sich später um ein Jahr zur Fachkraft verlängern lässt. Der Quereinstieg ist in diesem Beruf verbreitet: Viele beginnen als ungelernte Lagerhelfer, oft über Zeitarbeit, erwerben den Staplerschein und können nach mehreren Jahren Berufspraxis als Externe die Abschlussprüfung vor der IHK ablegen. Arbeitsagenturen fördern solche Nachqualifizierungen häufig.
Die Arbeit ist körperlich. Heben, Tragen, Bücken und viele Kilometer zu Fuß gehören in vielen Lagern zum Alltag, auch wenn Stapler und Hebehilfen einiges abnehmen. Im Winter ist es in offenen Hallen und an Toren kalt, im Tiefkühllager ständig. Große Versand- und Onlinehandelslager arbeiten im Zwei- oder Dreischichtbetrieb, teils auch am Wochenende und nachts. Die Pickleistung wird häufig per Scanner erfasst, der Zeitdruck ist spürbar, besonders vor Feiertagen und in der Saison. Sorgfalt ist trotzdem gefragt, denn Fehlbuchungen und falsch gepackte Sendungen kosten Geld. Rückenprobleme sind in diesem Beruf keine Seltenheit. Die Bezahlung liegt für einfache Lagertätigkeiten oft nahe am unteren Lohnbereich, ein anerkannter Abschluss macht hier einen deutlichen Unterschied.
Lagerpersonal wird bundesweit gesucht, vor allem in Logistikzentren entlang der Autobahnen, im Onlinehandel und in der Industrie. Die Automatisierung verändert den Beruf: Fahrerlose Transportsysteme und automatische Kleinteilelager übernehmen einfache Tätigkeiten, gefragt sind dafür Leute, die Systeme bedienen, Störungen erkennen und Daten im Lagerverwaltungssystem pflegen. Mit Erfahrung führt der Weg zur Schicht- oder Teamleitung. Weiterbildungen wie die zum Geprüften Logistikmeister oder zum Fachwirt für Logistiksysteme öffnen Stellen in der Lagerleitung und Disposition, mit Abitur oder Berufserfahrung ist auch ein Studium der Logistik möglich.
Die duale Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik dauert drei Jahre und endet mit der IHK-Abschlussprüfung. Alternativ gibt es die zweijährige Ausbildung zur Fachlageristin oder zum Fachlageristen. Wer schon länger im Lager arbeitet, kann den Abschluss auch als Externe oder Externer nachholen.
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Berufskraftfahrer befördern Güter oder Fahrgäste mit Lkw oder Bus, sind für Fahrzeug und Ladung verantwortlich und kennen die Vorschriften zu Lenk- und Ruhezeiten.
Fachlageristen nehmen Waren an, lagern sie fachgerecht ein, kommissionieren Aufträge und bereiten den Versand vor – mit zweijähriger Ausbildung.
Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung organisieren den Transport und die Lagerung von Gütern per Lkw, Schiff, Bahn oder Flugzeug. Sie kalkulieren Preise, buchen Frachtraum, erstellen Zoll- und Begleitpapiere und halten den Kontakt zu Kunden und Frachtführern.
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