Küchenhilfe
Küchenhilfen bereiten Lebensmittel vor, helfen bei der Ausgabe, spülen und halten die Küche sauber – in Restaurants, Kantinen, Kliniken und Heimen.
23 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Küchenhilfe verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.400 € | 2.450 € | 2.650 € | 29.400 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.450 € | 2.600 € | 2.850 € | 31.200 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 2.550 € | 2.750 € | 3.050 € | 33.000 € |
In der Gastronomie gelten die DEHOGA-Entgelttarife in den untersten Gruppen, in kommunalen Kliniken und Heimen der TVöD in Entgeltgruppe E1 bis E2; private Betriebe ohne Tarif zahlen oft den gesetzlichen Mindestlohn. Die Werte gelten für Vollzeit ohne Zuschläge.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Die Küchenhilfe arbeitet den Köchen zu. Sie wäscht und schneidet Gemüse, portioniert, bereitet einfache Speisen wie Salate, Desserts oder Frühstückskomponenten vor, räumt Lieferungen ein und hält Kühlräume in Ordnung. Ein großer Teil der Arbeit findet an der Spülmaschine und bei der Reinigung statt: Geschirr, Töpfe, Arbeitsflächen, Böden. In Einrichtungen mit Tablettsystem kommt das Bestücken der Bänder für Patienten oder Bewohner hinzu.
Die Hygiene bestimmt den Beruf mehr als die meisten Außenstehenden annehmen. Lebensmittelrecht, Reinigungspläne und die Temperaturkontrolle nach dem HACCP-Konzept gelten auch für Hilfskräfte, und vor der ersten Schicht steht die Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz. In Kliniken und Pflegeheimen kommen Kostformen für Diäten, Allergien und Schluckstörungen dazu, bei denen Verwechslungen gesundheitliche Folgen haben können. Auch die Kennzeichnung der vierzehn Hauptallergene betrifft die Küchenhilfe, sobald sie Komponenten zusammenstellt oder portioniert, und in Großküchen mit Cook-and-Chill-Verfahren gehört das kontrollierte Regenerieren gekühlter Speisen zum Alltag.
In diesem Bestand sind knapp zwei Drittel der Stellen in Teilzeit ausgeschrieben. Die Arbeitgeber sind überwiegend Gemeinschaftsverpflegung, etwa Catering-Gesellschaften von Kliniken und Jugendherbergen, dazu einzelne Bäckereien und Gastronomiebetriebe. In der Gemeinschaftsverpflegung liegen die Arbeitszeiten oft am Tag und früh am Morgen, in der Gastronomie am Abend und am Wochenende.
Die Tätigkeit ist körperlich, mit Stehen, Heben, Hitze und Feuchtigkeit, und sie steht in der Regel am unteren Ende der Lohnskala. Dafür ist der Einstieg ohne Vorkenntnisse möglich, auch mit einfachen Deutschkenntnissen. Wer sich in einer Küche bewährt, kann über die Ausbildung zum Koch oder zur Fachkraft Küche den Schritt zur Fachkraft machen; manche Betriebe unterstützen das berufsbegleitend.
Aufgaben
- Obst, Gemüse und andere Lebensmittel waschen, schälen und schneiden
- Einfache Speisen, Salate und Desserts nach Vorgabe zubereiten
- Bei der Essensausgabe und dem Bestücken von Tablettsystemen helfen
- Geschirr und Küchengeräte spülen
- Arbeitsflächen, Geräte und Böden nach Reinigungsplan säubern
- Warenlieferungen annehmen, einräumen und Kühltemperaturen kontrollieren
Voraussetzungen
- Keine Ausbildung erforderlich, Erfahrung in einer Küche von Vorteil
- Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz
- Sorgfalt im Umgang mit Hygieneregeln
- Körperliche Belastbarkeit bei Hitze und langem Stehen
- Bereitschaft zu Früh-, Wochenend- oder Abenddiensten je nach Betrieb
- Grundkenntnisse in Deutsch
Wo man arbeitet
- Kantinen und Betriebsrestaurants
- Krankenhäuser, Pflegeheime und deren Catering
- Jugendherbergen, Schulen und Kitas
- Restaurants und Hotels
- Bäckereien und Cafés mit Küche
Der Weg in den Beruf
Für die Arbeit als Küchenhilfe ist keine Ausbildung vorgeschrieben; eingearbeitet wird im Betrieb. Wer weiterkommen will, kann die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft Küche oder die dreijährige zum Koch absolvieren, auch als Umschulung oder mit Förderung für Beschäftigte. In einigen Bundesländern gibt es zudem Qualifizierungen zum Beikoch als Zwischenstufe.
Offene Stellen als Küchenhilfe
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- Offene Stellen
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- Monatsbrutto
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