Verkaufsberater im Telekom Partner Shop
Verkaufsberater in einem Telekom Partner Shop beraten Kundschaft zu Mobilfunk- und Festnetztarifen, Smartphones und Zubehör, schließen Verträge ab und kümmern sich um Probleme rund um bestehende Anschlüsse. Die Shops gehören selbstständigen Partnerunternehmen, die im Auftrag der Telekom verkaufen.
5 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Verkaufsberater im Telekom Partner Shop verdient
2.750 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 2.200 bis 4.200 Euro.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.200 € | 2.450 € | 2.800 € | 29.400 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.400 € | 2.750 € | 3.200 € | 33.000 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 2.900 € | 3.400 € | 4.200 € | 40.800 € |
Partner Shops sind eigenständige Unternehmen und meist nicht an einen Tarifvertrag gebunden; die Werte sind Fixgehälter, zu denen bei vielen Arbeitgebern Provisionen kommen, die das Einkommen je nach Verkaufserfolg deutlich anheben oder schwanken lassen. In Telekom-eigenen Shops gilt dagegen der Telekom-Haustarif, der in der Regel höher liegt.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Was macht ein Verkaufsberater im Telekom Partner Shop?
Der Arbeitstag besteht zum größten Teil aus Gesprächen am Tresen. Kundinnen und Kunden kommen mit sehr unterschiedlichen Anliegen: Sie wollen einen neuen Handyvertrag, eine Vertragsverlängerung mit neuem Gerät, einen Glasfaser- oder DSL-Anschluss oder sie haben ein Problem mit der Rechnung. Verkaufsberater fragen nach dem Nutzungsverhalten, vergleichen Tarife, erklären Laufzeiten und Kosten und erfassen Verträge im Kassensystem und in den Telekom-Programmen. Dazu gehört die Prüfung von Ausweisdokumenten und Bonität. Neue Geräte werden eingerichtet, Daten übertragen, eSIMs aktiviert. Zubehör wie Hüllen, Displayschutz oder Ladegeräte wird möglichst mitverkauft, ebenso Zusatzoptionen wie Versicherungen oder TV-Pakete. Zwischen den Gesprächen fallen Warenannahme, Bestandskontrolle, Preisauszeichnung und die Pflege der Ausstellungsfläche an.
Wie wird man Verkaufsberater im Telekom Partner Shop?
Ein vorgeschriebener Weg existiert nicht. Viele Beschäftigte haben eine Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel oder Verkäufer abgeschlossen, manche Partner bilden selbst in diesen Berufen aus. Der Quereinstieg ist üblich, etwa aus Gastronomie, Modehandel oder Callcenter. Entscheidend ist meist, ob jemand sicher und freundlich verkaufen kann. Fachwissen zu Tarifen, Technik und Systemen vermittelt die Telekom über Pflichtschulungen und Onlinekurse, die regelmäßig wiederholt werden, weil sich Angebote oft ändern.
Was der Beruf verlangt
Der Beruf ist ein Vertriebsjob mit klaren Zielen. Partner Shops leben von Provisionen, entsprechend gibt es Vorgaben für Vertragsabschlüsse und Zusatzverkäufe, die regelmäßig ausgewertet werden. Wer ungern verkauft oder Druck schlecht aushält, hat es schwer. Ein Teil des Einkommens hängt bei vielen Arbeitgebern vom eigenen Umsatz ab und schwankt deshalb. Gearbeitet wird zu den Öffnungszeiten des Einzelhandels, also regelmäßig samstags und häufig bis in den Abend, in Einkaufszentren auch bis 20 Uhr. Langes Stehen gehört dazu. Nicht alle Kunden sind gut gelaunt: Störungen, unerwartete Rechnungsbeträge oder Lieferprobleme landen oft im Shop, obwohl das Personal dort wenig daran ändern kann. Die vielen Tarifdetails, Aktionen und Systemumstellungen erfordern laufendes Lernen. In kleinen Shops mit dünner Besetzung ist Urlaubsplanung mitunter schwierig.
Aussichten
Personal wird fast überall gesucht, die Fluktuation in der Branche ist hoch, und der Einstieg gelingt oft ohne einschlägige Ausbildung. Gleichzeitig verlagert sich ein Teil des Geschäfts ins Internet, und die Zahl der Shops ist in den vergangenen Jahren eher gesunken. Gefragt bleibt die Beratung bei komplexeren Themen wie Glasfaser, Smart Home oder Geschäftskundentarifen. Mit Erfahrung ist der Aufstieg zur stellvertretenden Shopleitung oder Shopleitung möglich, bei größeren Partnern auch zur Gebietsleitung über mehrere Filialen. Andere wechseln in den Außendienst für Geschäftskunden, in einen Telekom-eigenen Shop oder machen sich nach einigen Jahren selbst als Partner selbstständig.
Aufgaben
- Kunden zu Mobilfunk-, Festnetz- und Glasfasertarifen beraten
- Verträge abschließen, verlängern und im System erfassen
- Ausweise und Bonität der Kundschaft prüfen
- Smartphones einrichten, Daten übertragen und SIM- oder eSIM-Karten aktivieren
- Zubehör und Zusatzoptionen wie Versicherungen verkaufen
- Reklamationen, Rechnungsfragen und Störungsmeldungen aufnehmen
- Ware annehmen, Bestand prüfen und die Verkaufsfläche pflegen
- Kasse führen und Tagesabschluss erstellen
Voraussetzungen
- Abgeschlossene Ausbildung im Einzelhandel von Vorteil, Quereinstieg möglich
- Freude am Verkaufen und Umgang mit Zielvorgaben
- Gutes Deutsch in Wort und Schrift, Fremdsprachen hilfreich
- Technisches Grundverständnis für Smartphones und Internetanschlüsse
- Geduld und Ruhe im Umgang mit verärgerten Kunden
- Bereitschaft zu Samstags- und Abendarbeit sowie zu regelmäßigen Schulungen
Wo man arbeitet
- Telekom Partner Shops in Innenstädten
- Shops in Einkaufszentren
- Filialen größerer Partnerunternehmen mit mehreren Standorten
- Kleinere inhabergeführte Partner Shops
Der Weg in den Beruf
Üblich ist eine dreijährige Ausbildung als Kaufmann im Einzelhandel oder eine zweijährige Ausbildung als Verkäufer, jeweils mit IHK-Abschluss. Viele steigen auch ohne einschlägige Ausbildung ein und werden über die Schulungsprogramme der Telekom in einigen Wochen eingearbeitet.
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