Zimmermädchen/ Roomboy
Reinigt und richtet Gästezimmer nach Standard – körperlich fordernd, im Takt und mit direktem Einfluss auf die Bewertung des Hauses.
3 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Zimmermädchen/ Roomboy verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.100 € | 2.250 € | 2.400 € | 27.000 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.300 € | 2.450 € | 2.650 € | 29.400 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 2.550 € | 2.750 € | 3.100 € | 33.000 € |
Tarif des Hotel- und Gaststättengewerbes beziehungsweise der Gebäudereinigung; die Vergütung liegt nahe der gesetzlichen Untergrenze. Häuser mit eigenem Personal zahlen in der Regel besser als Einsätze über Dienstleister.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Die Zimmerreinigung ist die Arbeit, an der ein Gast die Qualität eines Hotels zuerst festmacht, und sie ist die am wenigsten sichtbare. Gearbeitet wird nach Standard und im Takt: Eine Abreise braucht mehr Zeit als ein Bleiber, und die Zahl der Zimmer pro Kraft und Tag ist vorgegeben.
Die Arbeit ist genauer, als sie aussieht. Bett abziehen und neu beziehen, Bad vollständig reinigen und desinfizieren, Verbrauchsmaterial ergänzen, Staub an Stellen, die niemand sofort sieht und jeder später bemerkt, Fenster und Spiegel ohne Schlieren, Minibar prüfen, Schäden und Mängel melden. Dazu die Hausordnung im Umgang mit Gästesachen: Nichts anfassen, was nicht zum Auftrag gehört, Fundsachen dokumentiert abgeben.
Die Belastung ist erheblich und wird selten offen benannt: einseitige Körperhaltungen, Heben, Zeitdruck, Reinigungsmittel. Wer sich für den Beruf entscheidet, sollte vor der Zusage nach der Zimmerzahl pro Tag fragen – sie ist die eine Zahl, an der sich Arbeitsbedingungen ablesen lassen – und danach, ob Hilfsmittel wie höhenverstellbare Wagen und rückenschonende Betten vorhanden sind.
Aufgaben
- Gästezimmer und Bäder nach Standard reinigen
- Betten abziehen, beziehen und Wäsche wechseln
- Verbrauchsmaterial und Minibar ergänzen
- Öffentliche Bereiche und Flure pflegen
- Mängel und Schäden melden
- Fundsachen sichern und abgeben
- Reinigungswagen und Material verwalten
Voraussetzungen
- Keine formale Ausbildung erforderlich, Erfahrung von Vorteil
- Sorgfalt und Auge für Details
- Körperliche Belastbarkeit
- Verlässlichkeit und Diskretion
- Grundkenntnisse Deutsch oder Englisch
- Bereitschaft zu Wochenend- und Feiertagsarbeit
Wo man arbeitet
- Hotels aller Kategorien
- Ferienanlagen und Resorts
- Kliniken und Seniorenresidenzen
- Ferienwohnungsverwaltungen
- Reinigungs- und Housekeeping-Dienstleister
Der Weg in den Beruf
Der Einstieg ist ohne Ausbildung möglich und erfolgt über Einarbeitung im Haus. Wer bleiben will, hat zwei Wege: die Ausbildung zur Hauswirtschafterin oder zum Gebäudereiniger als formale Grundlage, oder den betrieblichen Aufstieg über die Vorarbeiterin und die Hausdamenassistenz zur Hausdame. Beides wird von Häusern gefördert, weil erfahrene Kräfte in diesem Bereich schwer zu finden sind.
Offene Stellen als Zimmermädchen/ Roomboy
In der Suche fortsetzenZimmermädchen/ Roomboy m/w/d
Zimmermädchen / Roomboy (m/w/d) in Vollzeit - Hotel Victory Therme Erding
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