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Bau & Immobilien

Hausmeister

Hält Gebäude und Außenanlagen in Ordnung, erledigt kleine Reparaturen, kontrolliert die Technik und ist Ansprechpartner vor Ort.

27 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.

Gehalt

Was man als Hausmeister verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 2.650 € 2.900 € 3.150 € 34.800 €
Mit Berufserfahrung 2.850 € 3.150 € 3.450 € 37.800 €
Mit langjähriger Erfahrung 3.050 € 3.400 € 3.800 € 40.800 €

Im öffentlichen Dienst sind Hausmeister meist in Entgeltgruppe 5 bis 6 des TVöD oder TV-L eingruppiert, bei Wohnungsunternehmen gilt häufig der Tarif der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft. Facility-Dienstleister und kleine Verwaltungen zahlen oft ohne Tarif und am unteren Rand; Rufbereitschaftspauschalen sind nicht eingerechnet.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

Das Berufsbild

Der Hausmeister ist der Mensch, den man ruft, wenn etwas nicht funktioniert. Er wechselt Leuchtmittel, repariert Türschließer, entlüftet Heizkörper, dichtet einen tropfenden Wasserhahn ab, streicht einen Flur und tauscht eine kaputte Fliese. Er macht Kontrollgänge, liest Zähler ab, prüft Brandschutztüren, Fluchtwege und Feuerlöscher auf Zugänglichkeit und hält Außenanlagen, Grünflächen und Wege sauber, im Winter auch schnee- und eisfrei. Was er selbst nicht reparieren darf oder kann, organisiert er: Er beauftragt Fachfirmen, begleitet sie und kontrolliert die Arbeit.

Wer Hausmeister ist, hat häufig einen Handwerksberuf gelernt – Elektriker, Installateur, Tischler, Maler. Das ist kein Zufall, denn die Bandbreite der Aufgaben ist groß und die Grenzen sind rechtlich gezogen: Arbeiten an elektrischen Anlagen gehören in die Hände einer Elektrofachkraft, Eingriffe in Gas- und Trinkwasserinstallationen in die eines Fachbetriebs. Ein guter Hausmeister weiß, wo seine Zuständigkeit endet, und dokumentiert, was er getan und wen er beauftragt hat. Mit der Digitalisierung der Gebäudetechnik kommen Aufgaben an der Gebäudeleittechnik und Störmeldungen per App hinzu.

In diesem Bestand sind die Arbeitgeber breit gestreut: Träger von Kindertagesstätten, Service- und Wohngesellschaften, Facility-Dienstleister. Etwa jede sechste Anzeige ist eine Teilzeitstelle. Das spiegelt den Beruf wider – ein Hausmeister kann eine einzelne Schule betreuen, einen Verbund von Kitas, eine Wohnanlage oder im Auftrag eines Dienstleisters wechselnde Objekte.

Der Arbeitsalltag ist abwechslungsreich und relativ selbstbestimmt, dafür oft mit Rufbereitschaft verbunden, wenn nachts die Heizung ausfällt oder ein Wasserschaden gemeldet wird. Bei Wohnungsunternehmen und in Schulen ist der Hausmeister auch Ansprechpartner für Mieter, Lehrer und Eltern, was Geduld und einen freundlichen Ton verlangt. Aufstieg führt zum Objektleiter bei Facility-Dienstleistern oder in die technische Leitung eines Hauses.

Aufgaben

  • Kleinreparaturen an Türen, Fenstern, Sanitär und Mobiliar ausführen
  • Kontrollgänge durchführen und Mängel dokumentieren
  • Heizung, Lüftung und Beleuchtung überwachen
  • Brandschutzeinrichtungen und Fluchtwege auf Zugänglichkeit prüfen
  • Außenanlagen pflegen und den Winterdienst übernehmen
  • Fachfirmen beauftragen, begleiten und Leistungen abnehmen
  • Zähler ablesen und Verbräuche erfassen
  • Ansprechpartner für Mieter, Nutzer und Verwaltung sein

Voraussetzungen

  • Abgeschlossene handwerkliche Ausbildung, etwa in einem Elektro-, Sanitär- oder Holzberuf
  • Handwerkliches Geschick über das eigene Gewerk hinaus
  • Führerschein Klasse B
  • Bereitschaft zu Rufbereitschaft und Winterdienst
  • Selbstständige, zuverlässige Arbeitsweise
  • Freundlicher Umgang mit Mietern und Nutzern

Wo man arbeitet

  • Schulen, Kitas und öffentliche Gebäude
  • Wohnungsunternehmen und Hausverwaltungen
  • Facility-Management-Dienstleister
  • Krankenhäuser, Pflege- und Senioreneinrichtungen
  • Bürogebäude und Gewerbeimmobilien

Der Weg in den Beruf

Einen Ausbildungsberuf Hausmeister gibt es nicht. Die meisten Stellen setzen eine abgeschlossene Handwerksausbildung voraus, Elektro- und Sanitärberufe sind besonders gefragt. Näher am Berufsbild liegen Weiterbildungen wie die IHK-Zertifikate zum Hausmeister oder zur Fachkraft für Haustechnik; im Facility Management ist der Geprüfte Fachwirt für Facility Management eine anerkannte Aufstiegsfortbildung. Eine Elektrofachkraft-Qualifikation für festgelegte Tätigkeiten erweitert den Kreis erlaubter Arbeiten.

Offene Stellen als Hausmeister

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