Fachkraft für Lagerlogistik
Fachkräfte für Lagerlogistik planen und steuern Warenein- und -ausgang, Lagerung und Versand und halten die Bestände im System korrekt.
- Offene Stellen
- 359
- Monatsbrutto
- 2.650 – 3.850 €
Kaufleute im Einzelhandel beraten Kundschaft, verkaufen Waren, bestellen nach, pflegen den Warenbestand und kümmern sich um Kasse und Abrechnung. Sie arbeiten in Geschäften aller Branchen, vom Supermarkt bis zum Fachhandel.
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2.900 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 2.300 bis 4.500 Euro.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.300 € | 2.600 € | 2.900 € | 31.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.500 € | 2.900 € | 3.300 € | 34.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.000 € | 3.600 € | 4.500 € | 43.200 € |
Entscheidend ist, ob der Betrieb nach dem regionalen Tarifvertrag für den Einzelhandel zwischen Handelsverband und ver.di zahlt, denn nur ein kleiner Teil der Händler ist tarifgebunden und ohne Tarif liegt das Gehalt oft nur knapp über dem Mindestlohn. Höhere Gehälter gibt es vor allem in großen Ketten, im Fachhandel mit Provision und mit Leitungsverantwortung für Abteilung oder Filiale.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Der Arbeitstag spielt sich zum größten Teil auf der Verkaufsfläche ab. Kaufleute im Einzelhandel nehmen Lieferungen an, prüfen sie gegen den Lieferschein, räumen Regale ein, zeichnen Preise aus und sorgen dafür, dass die Ware ansprechend präsentiert ist. Sie beraten Kundinnen und Kunden, erklären Unterschiede zwischen Produkten, nehmen Reklamationen und Umtausch entgegen und kassieren. Dazu kommen kaufmännische Aufgaben: Bestände im Warenwirtschaftssystem kontrollieren, Nachbestellungen auslösen, Inventuren durchführen, Kassenabrechnungen erstellen und Verkaufszahlen auswerten. Je nach Betrieb liegt der Schwerpunkt anders. Im Lebensmittelhandel geht es viel um Warenverräumung und Frische, im Fachhandel für Elektronik, Mode oder Sportartikel stärker um Beratung. Mit wachsender Erfahrung kommen Aufgaben wie Personaleinsatzplanung, die Einarbeitung von Aushilfen und die Verantwortung für eine Abteilung hinzu.
Der übliche Weg ist eine duale Ausbildung, die drei Jahre dauert und mit einer Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer endet. Ein bestimmter Schulabschluss ist rechtlich nicht vorgeschrieben, die meisten Betriebe stellen Bewerberinnen und Bewerber mit mittlerem Schulabschluss ein, viele auch mit Hauptschulabschluss. Mit Abitur oder guten Leistungen lässt sich die Ausbildung verkürzen. Nach zwei Jahren kann die Ausbildung auch als Verkäufer oder Verkäuferin abgeschlossen werden, das dritte Jahr führt dann zum Abschluss als Kaufmann oder Kauffrau. Große Handelsketten bieten zusätzlich Abiturientenprogramme an, die Ausbildung und Aufstiegsfortbildung verbinden. Ein Quereinstieg ist im Handel verbreitet: Viele beginnen als Aushilfe oder angelernte Verkaufskraft und holen den Berufsabschluss später über eine Externenprüfung nach.
Die Arbeit ist körperlich anstrengender, als es von außen wirkt. Wer im Verkauf arbeitet, steht und geht fast die ganze Schicht, hebt Kartons und schiebt Rollwagen. Die Ladenöffnungszeiten bestimmen den Dienstplan: Arbeit am Samstag ist die Regel, Spätdienste bis 20 oder 22 Uhr sind üblich, in der Vorweihnachtszeit wird es besonders dicht. Viele Stellen werden nur in Teilzeit angeboten, was das Einkommen zusätzlich schmälert. In zahlreichen Filialen ist die Personaldecke dünn, sodass wenige Beschäftigte Kasse, Regale und Beratung gleichzeitig abdecken müssen. Der Umgang mit ungeduldiger oder unfreundlicher Kundschaft gehört dazu und verlangt Gelassenheit. Gefragt sind außerdem ein sicherer Umgang mit Zahlen und Geld, Zuverlässigkeit und die Bereitschaft, sich in neue Sortimente einzuarbeiten.
Der Einzelhandel ist einer der größten Arbeitgeber in Deutschland und sucht laufend Personal, Ausbildungsplätze bleiben in vielen Regionen unbesetzt. Gleichzeitig verändert sich die Branche: Der Onlinehandel setzt den stationären Handel unter Druck, Selbstbedienungskassen und automatisierte Bestellsysteme übernehmen Routineaufgaben, in Innenstädten schließen Geschäfte. Gute Chancen haben Fachkräfte mit Beratungskompetenz und solche, die kaufmännische Verantwortung übernehmen wollen. Typische Aufstiegswege führen zur stellvertretenden Filialleitung, zur Abteilungs- oder Filialleitung. Fortbildungen zum Handelsfachwirt oder zur Handelsfachwirtin sowie zum geprüften Betriebswirt eröffnen Stellen im Einkauf, im Vertrieb oder in der Bezirksleitung. Auch ein Wechsel in den Onlinehandel, etwa als Kaufmann oder Kauffrau im E-Commerce, ist möglich.
Üblich ist eine dreijährige duale Ausbildung im Betrieb und an der Berufsschule, die mit der Abschlussprüfung vor der IHK endet. Nach zwei Jahren ist ein Abschluss als Verkäufer oder Verkäuferin möglich, mit Abitur lässt sich die Ausbildung oft verkürzen. Angelernte Kräfte können den Abschluss über eine Externenprüfung nachholen.
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Fachkräfte für Lagerlogistik planen und steuern Warenein- und -ausgang, Lagerung und Versand und halten die Bestände im System korrekt.
Der geprüfte Handelsfachwirt ist eine IHK-Fortbildung für Führungsaufgaben im Handel, kein Ausbildungsberuf, und wird oft als Abiturientenprogramm angeboten.
Kaufleute im E-Commerce verkaufen Waren und Dienstleistungen über Onlineshops und Marktplätze. Sie pflegen das Sortiment, planen Werbemaßnahmen, werten Verkaufszahlen aus und kümmern sich um Bestellungen, Zahlungen und Kundenanfragen.
Kaufleute im Groß- und Außenhandelsmanagement kaufen Waren bei Herstellern ein und verkaufen sie an Handel, Handwerk und Industrie im In- und Ausland. Sie verhandeln Preise, steuern Lieferungen und kümmern sich um Lager, Zoll und Kundenbetreuung.
Verkäufer bedienen Kasse und Bedientheke, verräumen Ware und beraten Kunden, im Einzelhandel sehr oft in Teilzeit.
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