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Gastronomie & Tourismus

Küchenhilfe am

Küchenhilfen unterstützen Köchinnen und Köche bei der Vorbereitung von Speisen, spülen Geschirr und halten die Küche sauber. Der Beruf ist ohne Ausbildung zugänglich, körperlich anstrengend und niedrig bezahlt.

6 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.

Gehalt

Was man als Küchenhilfe am verdient

2.450 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 2.200 bis 2.900 Euro.

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 2.200 € 2.300 € 2.500 € 27.600 €
Mit Berufserfahrung 2.300 € 2.450 € 2.700 € 29.400 €
Mit langjähriger Erfahrung 2.400 € 2.600 € 2.900 € 31.200 €

In Restaurants und Hotels liegt das Gehalt oft nahe am gesetzlichen Mindestlohn oder richtet sich nach den Entgelttarifverträgen des DEHOGA mit der Gewerkschaft NGG, die je Bundesland verschieden sind; in der Systemgastronomie gilt der Tarifvertrag des BdS. Deutlich besser zahlen Küchen in Krankenhäusern und öffentlichen Einrichtungen, die nach TVöD oder TV-L vergüten, während Minijobs und Teilzeit das tatsächliche Monatseinkommen vieler Küchenhilfen stark senken.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

Das Berufsbild

Was macht eine Küchenhilfe?

Küchenhilfen erledigen die Arbeiten, ohne die keine Küche läuft, die aber keine Kochausbildung voraussetzen. Ein großer Teil des Tages besteht aus Vorbereitung: Kartoffeln schälen, Gemüse waschen und schneiden, Salate putzen, Zwiebeln würfeln, Portionen abwiegen. Dazu kommen einfache Zubereitungen nach Anweisung, etwa Beilagen kochen, Desserts anrichten oder Teller am Pass vorbereiten. In Kantinen und Krankenhausküchen stehen Küchenhilfen oft am Ausgabeband und portionieren Essen nach Plan. Ein fester Bestandteil ist die Spülküche: Geschirr, Töpfe und Bleche reinigen, die Spülmaschine bedienen, Arbeitsflächen, Böden und Kühlräume putzen. Außerdem werden Lieferungen angenommen, Ware eingeräumt und Mindesthaltbarkeitsdaten kontrolliert. Alles geschieht unter den Regeln der Lebensmittelhygiene, die in Großküchen streng dokumentiert wird.

Wie wird man Küchenhilfe?

Eine formale Ausbildung gibt es nicht. Der Einstieg erfolgt über eine Einarbeitung im Betrieb, die meist wenige Tage bis Wochen dauert. Vorausgesetzt wird eine Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz beim Gesundheitsamt, die vor Arbeitsbeginn nachgewiesen werden muss. Deutschkenntnisse auf einfachem Niveau reichen in vielen Betrieben aus, weshalb der Beruf häufig ein Einstieg für Zugewanderte, Umsteigerinnen oder Menschen nach einer längeren Pause ist. Wer sich weiterentwickeln möchte, kann berufsbegleitend oder als Umschulung die Ausbildung zur Fachkraft Küche (zwei Jahre) oder zum Koch beziehungsweise zur Köchin (drei Jahre) machen. Mit mehreren Jahren Berufserfahrung ist auch eine Externenprüfung vor der IHK möglich.

Was der Beruf verlangt

Die Arbeit findet fast ausschließlich im Stehen statt, oft in heißen, lauten und feuchten Räumen. Schwere Töpfe, Getränkekisten und Geschirrkörbe müssen gehoben werden, Rücken und Gelenke werden über die Jahre stark beansprucht. Hautprobleme durch ständiges Arbeiten mit Wasser und Reinigungsmitteln sind verbreitet. Zu Stoßzeiten herrscht großer Zeitdruck, und der Umgangston in Restaurantküchen kann rau sein. In Restaurants und Hotels wird abends, an Wochenenden und an Feiertagen gearbeitet, häufig im geteilten Dienst mit langer Mittagspause. Kantinen und Betriebsrestaurants bieten dagegen meist geregelte Tagdienste von Montag bis Freitag, beginnen aber oft früh am Morgen. Viele Stellen sind Teilzeit- oder Minijobs, befristet oder saisonabhängig. Die Bezahlung liegt häufig nahe am gesetzlichen Mindestlohn, und Aufstiegsmöglichkeiten ohne Ausbildung sind begrenzt.

Aussichten

Die Nachfrage ist hoch und beständig. Gastronomie, Hotellerie und Gemeinschaftsverpflegung suchen fortlaufend Personal, nicht zuletzt weil viele Kräfte die Branche wieder verlassen. Arbeit findet sich daher in nahezu jeder Region, auch kurzfristig. Stabiler und meist besser bezahlt sind Stellen in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Schulmensen und Betriebskantinen, vor allem bei tarifgebundenen oder öffentlichen Trägern. Wer sich bewährt, übernimmt oft feste Aufgaben wie die Leitung der Spülküche oder der kalten Küche. Der verlässlichste Weg zu mehr Verantwortung und Gehalt führt über eine abgeschlossene Ausbildung in der Küche.

Aufgaben

  • Gemüse, Obst und Kartoffeln waschen, schälen und schneiden
  • Einfache Speisen und Beilagen nach Anweisung zubereiten
  • Essen am Ausgabeband portionieren und Teller anrichten
  • Geschirr, Töpfe und Küchengeräte spülen und reinigen
  • Arbeitsflächen, Böden und Kühlräume nach Hygieneplan putzen
  • Warenlieferungen annehmen, einräumen und Haltbarkeit prüfen
  • Abfälle trennen und entsorgen

Voraussetzungen

  • Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz durch das Gesundheitsamt
  • Körperliche Belastbarkeit für langes Stehen und Heben
  • Unempfindlichkeit gegenüber Hitze, Lärm und Nässe
  • Sorgfalt im Umgang mit Hygieneregeln
  • Bereitschaft zu Früh-, Abend- und Wochenenddiensten je nach Betrieb
  • Grundlegende Deutschkenntnisse zum Verstehen von Anweisungen

Wo man arbeitet

  • Restaurants und Gaststätten
  • Hotels
  • Kantinen und Betriebsrestaurants
  • Krankenhaus- und Pflegeheimküchen
  • Schul- und Hochschulmensen
  • Catering- und Cateringgroßküchen

Der Weg in den Beruf

Für die Tätigkeit ist keine Ausbildung nötig; die Einarbeitung erfolgt im Betrieb innerhalb weniger Tage bis Wochen, Voraussetzung ist die Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz. Wer aufsteigen will, kann die zweijährige Ausbildung zur Fachkraft Küche oder die dreijährige Ausbildung zum Koch mit IHK-Abschluss anschließen.

Offene Stellen als Küchenhilfe am

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