Mitarbeiter Verkauf Abteilung Baustoffe
Mitarbeiter im Verkauf der Baustoffabteilung beraten Heimwerker und Handwerksbetriebe zu Materialien wie Zement, Dämmstoffen, Steinen und Trockenbauplatten, stellen Aufträge zusammen und sorgen dafür, dass die Ware im Markt oder auf dem Baustoffhof verfügbar ist.
10 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Mitarbeiter Verkauf Abteilung Baustoffe verdient
2.900 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 2.300 bis 4.200 Euro.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.300 € | 2.600 € | 2.900 € | 31.200 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.600 € | 2.900 € | 3.300 € | 34.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.000 € | 3.500 € | 4.200 € | 42.000 € |
Entscheidend ist die Tarifbindung: In Baumärkten gilt, wo vorhanden, der Tarifvertrag des Einzelhandels, im Baustofffachhandel der Tarifvertrag für den Groß- und Außenhandel des jeweiligen Bundeslandes, der meist etwas höher liegt. Viele Baumarktketten und kleinere Händler zahlen ohne Tarif und teils deutlich darunter, Fachberater mit Handwerkshintergrund und Abteilungsleiter erreichen die oberen Werte.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Was macht ein Mitarbeiter Verkauf Abteilung Baustoffe?
Die Arbeit findet in Baumärkten, im Baustofffachhandel und auf den dazugehörigen Außenlagern statt. Kunden fragen, welcher Estrich für die Fußbodenheizung taugt, wie viele Gipskartonplatten für eine Trennwand nötig sind oder welcher Mörtel zu welchem Stein passt. Die Beschäftigten berechnen Mengen, stellen Material zusammen, schreiben Angebote und Lieferscheine und kassieren oder buchen Bestellungen von Gewerbekunden. Dazu kommt die Warenpflege: Paletten annehmen und prüfen, Regale auffüllen, Preise auszeichnen, Bestände zählen und Nachbestellungen auslösen. Auf dem Baustoffhof werden Säcke, Steine oder Dämmplatten mit dem Gabelstapler verladen, oft direkt auf den Anhänger oder Transporter des Kunden. Im Fachhandel kommt ein großer Teil der Kundschaft aus dem Handwerk, die Gespräche sind dort technischer und schneller als im Baumarkt mit privaten Heimwerkern.
Wie wird man Mitarbeiter Verkauf Abteilung Baustoffe?
Ein geregelter Ausbildungsberuf mit genau dieser Bezeichnung existiert nicht. Üblich ist eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel (drei Jahre) oder zum Verkäufer (zwei Jahre), im Baustofffachhandel auch zum Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement (drei Jahre). Viele Betriebe stellen ebenso Quereinsteiger ein, vor allem Menschen aus dem Bauhandwerk wie Maurer, Fliesenleger oder Trockenbauer, deren Materialkenntnis im Verkauf direkt nutzbar ist. Produktwissen wird in Herstellerschulungen vermittelt, den Staplerschein finanziert häufig der Arbeitgeber.
Was der Beruf verlangt
Die Tätigkeit ist körperlich anstrengender als die meisten Verkaufsjobs. Zementsäcke wiegen 25 Kilogramm, Platten und Steine sind sperrig, und auf dem Außengelände wird bei Hitze, Regen und Frost gearbeitet. Rücken und Knie werden auf Dauer belastet. Baumärkte haben bis in den Abend und samstags geöffnet, im Fachhandel beginnt der Tag oft schon um sechs oder sieben Uhr, weil Handwerker vor Arbeitsbeginn ihr Material abholen. Im Frühjahr und Sommer, wenn viel gebaut und renoviert wird, ist das Arbeitspensum hoch. Schwierig sind Kunden unter Zeitdruck, Reklamationen bei falsch kalkulierten Mengen und die Verantwortung, bei technischen Fragen keine Fehlberatung zu geben, die später zu Bauschäden führt. Die Bezahlung liegt im Bereich des Handels und ist damit eher niedrig, vor allem in Betrieben ohne Tarifbindung.
Aussichten
Der Bedarf an Personal ist stabil, viele Märkte und Händler suchen dauerhaft, besonders nach Leuten mit handwerklichem Hintergrund. Die Baukonjunktur wirkt sich allerdings auf den Umsatz und damit auf Neueinstellungen aus. Sanierung, energetische Modernisierung und Dämmung sorgen für Nachfrage nach fachkundiger Beratung. Wer sich weiterbildet, kann Fachberater für bestimmte Sortimente, Abteilungsleiter oder Marktleiter werden. Im Fachhandel führt ein Weg in den Außendienst bei Gewerbekunden oder zu Baustoffherstellern. Eine Weiterbildung zum Handelsfachwirt oder Fachkaufmann für Baustoffe erleichtert den Aufstieg.
Aufgaben
- Heimwerker und Handwerker zu Baustoffen und Verarbeitung beraten
- Materialmengen für Bauvorhaben berechnen
- Angebote, Aufträge und Lieferscheine erstellen
- Ware annehmen, prüfen und einlagern
- Regale auffüllen und Preise auszeichnen
- Paletten und Material mit dem Gabelstapler verladen
- Bestände kontrollieren und Nachbestellungen auslösen
- Reklamationen und Rückgaben bearbeiten
Voraussetzungen
- Abgeschlossene Ausbildung im Handel oder im Bauhandwerk, für Quereinsteiger oft ausreichend: handwerkliche Erfahrung
- Kenntnisse über Baumaterialien und deren Verarbeitung
- Körperliche Belastbarkeit für schweres Heben und Arbeit im Freien
- Staplerschein oder Bereitschaft, ihn zu erwerben
- Rechensicherheit für Mengen- und Preisberechnungen
- Freundlicher, sicherer Umgang mit Privat- und Gewerbekunden
- Bereitschaft zu Samstagsarbeit und frühem Arbeitsbeginn
Wo man arbeitet
- Baumärkte
- Baustofffachhandel
- Baustoffhöfe und Außenlager
- Holz- und Bauzentren
- Raiffeisenmärkte mit Baustoffsortiment
Der Weg in den Beruf
Üblich ist eine zwei- bis dreijährige duale Ausbildung zum Verkäufer, Kaufmann im Einzelhandel oder Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement mit Abschluss vor der IHK. Häufig ist auch der Quereinstieg aus einem Bauhandwerk mit Einarbeitung und Produktschulungen im Betrieb.
Offene Stellen als Mitarbeiter Verkauf Abteilung Baustoffe
In der Suche fortsetzenMitarbeiter (m/w/d) Verkauf Abteilung Baustoffe - Quereinstieg möglich!
Mitarbeiter (m/w/d) Verkauf Abteilung Baustoffe - Quereinstieg möglich!
Mitarbeiter (m/w/d) Verkauf Abteilung Baustoffe - Quereinstieg möglich!
Mitarbeiter (m/w/d) Verkauf Abteilung Baustoffe - Quereinstieg möglich!
Mitarbeiter (m/w/d) Verkauf Abteilung Baustoffe - Quereinstieg möglich!
Mitarbeiter (m/w/d) Verkauf Abteilung Baustoffe - Quereinstieg möglich!
Mitarbeiter (m/w/d) Verkauf Abteilung Baustoffe - Quereinstieg möglich!
Mitarbeiter (m/w/d) Verkauf Abteilung Baustoffe - Quereinstieg möglich!
Mitarbeiter (m/w/d) Verkauf Abteilung Baustoffe - Quereinstieg möglich!
Verwandte Berufe
Fachberater Baustoffe
Fachberater Baustoffe beraten Handwerksbetriebe, Bauunternehmen und private Bauherren im Baustoffhandel zu Materialien wie Dämmstoffen, Mauersteinen, Putzen oder Dachbaustoffen, erstellen Angebote und verkaufen. Die Arbeit findet im Innendienst an Theke und Telefon oder im Außendienst bei Kunden und auf Baustellen statt.
- Offene Stellen
- 3
- Monatsbrutto
- 2.700 – 5.500 €
Fachkraft für Lagerlogistik
Fachkräfte für Lagerlogistik planen und steuern Warenein- und -ausgang, Lagerung und Versand und halten die Bestände im System korrekt.
- Offene Stellen
- 359
- Monatsbrutto
- 2.650 – 3.850 €
Kaufmann für Groß- und Außenhandelsmanagement
Handelt mit Ware im Großen: Bezugsquellen suchen, Spannen rechnen, Sendungen über Grenzen bringen und die Papiere dafür beschaffen.
- Offene Stellen
- 56
- Monatsbrutto
- 2.800 – 4.900 €
Kaufmann im Einzelhandel
Kaufleute im Einzelhandel beraten Kunden, verkaufen Waren und steuern Sortiment, Bestellung, Warenpräsentation und Abrechnung einer Abteilung oder Filiale.
- Offene Stellen
- 81
- Monatsbrutto
- 2.700 – 3.800 €
Verkäufer
Verkäufer bedienen Kasse und Bedientheke, verräumen Ware und beraten Kunden, im Einzelhandel sehr oft in Teilzeit.
- Offene Stellen
- 1.302
- Monatsbrutto
- 2.400 – 3.500 €
Passend dazu im Ratgeber
- Bewerbung über Bewerberportale: was dort anders läuft Große Arbeitgeber nehmen Bewerbungen über ein eigenes Portal an, nicht per E-Mail. Was die...
- Entgelttransparenz: welches Recht auf Auskunft Sie haben Wer in einem Betrieb mit mehr als 200 Beschäftigten arbeitet, darf erfahren, was die Vergl...
- Pendeln oder umziehen: die Rechnung, die man vorher macht Fahrtzeit, Spritkosten, Verschleiß und Steuervorteil lassen sich vor der Zusage ausrechnen...