Müllwerker / Lader
Sammelt Abfälle ein und bedient das Sammelfahrzeug – körperlich schwer, im Freien, bei jedem Wetter.
3 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Müllwerker / Lader verdient
2.900 Euro brutto im Monat sind der mittlere Verdienst mit Berufserfahrung. Über alle Erfahrungsstufen reicht die Spanne von 2.350 bis 3.700 Euro.
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.350 € | 2.550 € | 2.800 € | 30.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.700 € | 2.900 € | 3.200 € | 34.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.000 € | 3.250 € | 3.700 € | 39.000 € |
Im kommunalen Bereich nach dem Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes mit klarer Eingruppierung und Zuschlägen für Schmutz- und Erschwerniszulagen. Private Entsorger zahlen unterschiedlich, häufig darunter; der Wechsel auf den Fahrersitz ist der deutlichste Sprung.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Der Müllwerker – in Stellenanzeigen häufig Lader genannt – arbeitet am Sammelfahrzeug. Er stellt Behälter bereit, kuppelt sie an das Schüttwerk, kontrolliert den Inhalt und begleitet die Tour über Hunderte Stopps am Tag.
Die Arbeit ist körperlich eine der schwersten überhaupt: Laufen und Ziehen über die gesamte Schicht, Behälter mit erheblichem Gewicht, Arbeit im Freien bei Hitze, Regen und Frost, Beginn in den frühen Morgenstunden. Dazu kommt die Unfallgefahr im Verkehr und am Fahrzeug – das Rückwärtsfahren mit Einweisung und der Aufenthalt hinter dem Fahrzeug sind die Stellen, an denen die schweren Unfälle passieren, und dafür gibt es klare Regeln.
Fachlich gehört mehr dazu, als man annimmt: Erkennen von Fehlwürfen und gefährlichen Abfällen, Umgang mit verschiedenen Behältersystemen, Kenntnis der Tour und der Sonderfälle, Kommunikation mit Anwohnern. Der Beruf ist ein niedrigschwelliger Einstieg mit tariflicher Absicherung im kommunalen Bereich und einem klaren Weg weiter: Wer den Führerschein für das Sammelfahrzeug erwirbt, wechselt vom Laden auf den Fahrersitz – das ist der übliche Aufstieg und deutlich besser bezahlt.
Aufgaben
- Abfallbehälter bereitstellen und entleeren
- Schüttwerk bedienen und Ladevorgang überwachen
- Fehlwürfe und gefährliche Abfälle erkennen und melden
- Fahrer beim Rangieren einweisen
- Sammelstellen und Standplätze kontrollieren
- Fahrzeug reinigen und Betriebsbereitschaft sichern
- Straßenreinigung und Winterdienst unterstützen
Voraussetzungen
- Keine formale Ausbildung erforderlich
- Hohe körperliche Belastbarkeit
- Bereitschaft zu frühem Dienstbeginn und Arbeit im Freien
- Zuverlässigkeit und Teamfähigkeit
- Verkehrsbewusstsein
- Führerschein Klasse B, Klasse C von Vorteil
Wo man arbeitet
- Kommunale Entsorgungsbetriebe
- Private Entsorgungsunternehmen
- Stadtreinigungen
- Wertstoffhöfe und Umschlaganlagen
- Industrie mit eigener Entsorgung
Der Weg in den Beruf
Der Einstieg ist ohne Ausbildung möglich; eingearbeitet wird auf der Tour. Der geregelte Ausbildungsberuf des Feldes ist die Fachkraft für Kreislauf- und Abfallwirtschaft, die auch Anlagen und Verfahren umfasst. Der übliche betriebliche Aufstieg führt über den Führerschein für das Sammelfahrzeug auf den Fahrersitz und weiter zum Vorarbeiter oder Tourenverantwortlichen; kommunale Betriebe finanzieren den Führerschein häufig.
Offene Stellen als Müllwerker / Lader
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Müllwerker (m/w/d) / Lader (m/w/d)
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