Store Manager
Store Manager leiten eine Filiale im Einzelhandel – mit Verantwortung für Umsatz, Personal, Ware und Präsentation.
15 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Store Manager verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.950 € | 3.300 € | 3.700 € | 39.600 € | |
| Mit Berufserfahrung | 3.400 € | 3.900 € | 4.450 € | 46.800 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 3.950 € | 4.600 € | 5.400 € | 55.200 € |
Grundlage sind die Gehaltstarife des Einzelhandels für Filialleitungen, an denen sich auch viele nicht tarifgebundene Ketten orientieren; internationale Filialisten zahlen häufig außertariflich mit variablem Bonus. Die Spanne hängt vor allem an Filialgröße und Umsatz; Boni und Sonderzahlungen sind nicht eingerechnet.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Store Manager ist die in Mode, Sport, Elektronik und internationaler Systemgastronomie übliche Bezeichnung für das, was im deutschen Handel Filialleiter oder Marktleiter heißt. Der Store Manager führt einen Laden als eigene Einheit: Er plant die Einsatzzeiten des Teams, stellt ein und arbeitet ein, steuert Ware und Bestände, achtet auf die Präsentation nach den Vorgaben der Zentrale und ist für die Kennzahlen der Filiale verantwortlich – Umsatz, Personalkostenquote, Inventurdifferenzen, bei manchen Ketten auch Kundenzufriedenheit und Conversion Rate.
Der Titel sagt wenig über die Größe. Ein Store Manager in einem kleinen Markengeschäft führt ein Team von fünf oder sechs Leuten und steht selbst viel auf der Fläche; in einem großen Flagship-Store in einer Einkaufsstraße sind es mehrere Dutzend Mitarbeiter mit eigenen Abteilungsleitern und Assistant Store Managern. Bei internationalen Ketten kommen Berichtswege auf Englisch und strenge Vorgaben aus Konzernhandbüchern dazu; die Gestaltungsfreiheit liegt dann eher in der Führung des Teams als in Sortiment oder Preis.
In diesem Bestand suchen vor allem Mode- und Sportfilialisten sowie ein Fahrradhersteller mit eigenen Läden, dazu ein Schnellrestaurant-Konzept; die Stellen liegen überwiegend in Innenstadtlagen großer Städte, fast alle in Vollzeit. Das ist realistisch, denn Filialleitung in Teilzeit ist selten: Die Verantwortung für Öffnungszeiten, Samstage und Spitzenzeiten wie das Weihnachtsgeschäft lässt sich schwer teilen.
Zum Alltag gehören Personalengpässe, Diebstahlprävention, Kassenabrechnung und die ständige Abstimmung mit dem Area Manager. Wer den Job gut macht, hat einen klaren Aufstiegsweg: Übernahme größerer Stores, dann Area oder District Manager mit Verantwortung für mehrere Filialen. Quereinstieg aus der Gastronomie oder aus Führungsrollen in anderen Handelsformaten ist verbreitet, wenn Führungserfahrung und Kennzahlenverständnis nachweisbar sind.
Aufgaben
- Filiale wirtschaftlich führen und Umsatz- und Kostenziele verfolgen
- Personaleinsatz planen, Mitarbeiter einstellen, einarbeiten und führen
- Warenbestand, Bestellungen und Inventuren steuern
- Warenpräsentation nach den Vorgaben der Zentrale umsetzen
- Kassenabrechnung und Filialberichte verantworten
- Kundenbeschwerden klären und Servicestandards sichern
- Mit Area Management und Zentrale Aktionen und Ziele abstimmen
Voraussetzungen
- Kaufmännische Ausbildung im Einzelhandel oder vergleichbare Qualifikation
- Mehrjährige Erfahrung im Handel, davon mindestens einige Jahre in Führungsverantwortung
- Sicherer Umgang mit Kennzahlen und Warenwirtschaftssystemen
- Bereitschaft zu Arbeit an Samstagen und in Spitzenzeiten
- Führungsstärke und Durchsetzungsvermögen im Team
- Englischkenntnisse bei internationalen Ketten
Wo man arbeitet
- Filialen von Mode- und Sportketten
- Markengeschäfte von Herstellern
- Elektronik- und Lifestyle-Filialisten
- Filialen der Systemgastronomie
- Outlet- und Shoppingcenter
Der Weg in den Beruf
Typisch ist eine Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel oder in der Systemgastronomie, gefolgt von einigen Jahren als Verkäufer, Erste Kraft oder stellvertretende Filialleitung. Viele Ketten haben eigene Führungsnachwuchsprogramme vom Assistant zum Store Manager. Die IHK-Fortbildung zum Handelsfachwirt ist ein anerkannter Qualifikationsnachweis; Hochschulabsolventen steigen häufig über Trainee-Programme ein.
Offene Stellen als Store Manager
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Verwandte Berufe
Erster Verkäufer / Erste Kraft
Die Erste Kraft vertritt die Filialleitung im Lebensmittelhandel: Kasse, Warenverräumung, Frischekontrolle und Personaleinsatz in der Schicht.
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- 2.850 – 4.100 €
Filialleiter
Filialleiter führen eine Verkaufsstelle im Handel oder Lebensmittelhandwerk, verantworten Personal, Umsatz, Warenbestand und Abläufe.
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- 50
- Monatsbrutto
- 3.200 – 5.700 €
Filialverantwortlicher
Filialverantwortliche leiten einen Markt im Lebensmitteleinzelhandel: Personaleinsatz, Warenwirtschaft, Kasse, Inventur und Umsatz.
- Offene Stellen
- 123
- Monatsbrutto
- 3.100 – 5.500 €
Handelsfachwirt
Der geprüfte Handelsfachwirt ist eine IHK-Fortbildung für Führungsaufgaben im Handel, kein Ausbildungsberuf, und wird oft als Abiturientenprogramm angeboten.
- Offene Stellen
- 12
- Monatsbrutto
- 3.100 – 6.000 €
Marktleiter
Marktleiter verantworten Personal, Sortiment, Inventur und Ergebnis eines Lebensmittelmarkts; der Weg dorthin beginnt meist als Stellvertretung.
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- 13
- Monatsbrutto
- 3.100 – 7.000 €
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