Erzieher
Erzieher begleiten Kinder und Jugendliche in Kita, Hort und Jugendhilfe, fördern ihre Entwicklung und arbeiten eng mit den Eltern zusammen.
- Offene Stellen
- 60
- Monatsbrutto
- 3.200 – 4.900 €
Berufsfeld
1.796 offene Stellen in diesem Berufsfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
Erzieher begleiten Kinder und Jugendliche in Kita, Hort und Jugendhilfe, fördern ihre Entwicklung und arbeiten eng mit den Eltern zusammen.
Pädagogische Fachkräfte arbeiten in Kita, Behindertenhilfe und Jugendhilfe; der Begriff umfasst mehrere anerkannte Abschlüsse vom Erzieher bis zum Sozialpädagogen.
Hauswirtschaftskräfte sorgen in Kitas, Tagespflegen, Heimen und Herbergen für Verpflegung, Wäsche und saubere Räume.
1.796 Anzeigen, angezeigt 1.221 bis 1.240
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen |
|---|---|
| Erzieher | 59 |
| Pädagogische Fachkraft | 50 |
| Zweite Konrektorin / Zweiter Konrektor | 35 |
| Erzieher / Pädagogische Fachkraft | 27 |
| Kindheitspädagogik | 21 |
| Hauswirtschaftskraft | 21 |
| Wohnbereichsleitung | 20 |
| Soziale Arbeit | 18 |
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Feste Anstellung | 425 | 24 % |
| Befristeter Vertrag | 258 | 14 % |
| Ausbildung, Studium | 149 | 8 % |
| Praktikum | 61 | 3 % |
| Freie Mitarbeit/Projektmitarbeit | 25 | 1 % |
| Studentenjobs, Werkstudent | 11 | 1 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
169 Anzeigen führt dieses Portal in Bildung und Soziales, knapp drei Prozent des Bestands. Die auffälligste Zahl steht bei der Vertragsart: 84 der 169 Anzeigen sind Ausbildungs- oder Studienplätze, mehr als die 65 festen Anstellungen. Eine einzige private Hochschule stellt fünfzig davon — duale Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik, jeweils mit dem Praxispartner im Titel, mehrfach ausdrücklich am virtuellen Campus. Wer hier eine Stelle sucht und nicht einen Studienplatz, muss also erst filtern.
Was übrig bleibt, teilt sich in zwei Hälften. Die soziale: Wohnbereichsleitung, Erzieherin oder Sozialpädagogin für Kinder- und Jugendwohngruppen, Erzieherin für die Kindertageseinrichtung. Der größte Träger dahinter ist ein Kinderdorfverein mit einundzwanzig Anzeigen, dazu ein Jugenddorfwerk. Die andere Hälfte ist betriebliche Ausbildung, und zwar im Handwerk: Schweißlehrer, Gerüstbauermeister als Ausbilder. Achtzehn Anzeigen dieses Feldes stehen unter Baugewerbe, acht kommen von einer Autobahngesellschaft. Bildung heißt in diesem Bestand häufiger Werkstatt als Klassenzimmer. Schule und Lehramt kommen praktisch nicht vor.
Die größte Branche ist mit 69 Anzeigen Gesundheit und soziale Dienste — die Grenze zu Gesundheit und Pflege ist hier durchlässig, und wer Wohnbereichsleitung sucht, sollte beide Listen ansehen.
98 Anzeigen richten sich an Bewerbende ohne Berufserfahrung, nur 38 verlangen sie, sieben eine Leitungsfunktion. Damit steht dieses Feld quer zu fast allen anderen, in denen die Berufserfahrung regelmäßig überwiegt. Die Erklärung ist der hohe Anteil dualer Studienplätze, nicht ein offener Arbeitsmarkt für Fachkräfte: wo Erfahrung gefragt ist, ist sie streng gefragt, nämlich als staatliche Anerkennung.
Acht Anzeigen sind befristet, zwei sind Praktika. Wer als Quereinsteiger in die Kinder- und Jugendhilfe will, findet den Weg meist über eine Ausbildung oder ein duales Studium, nicht über den Direkteinstieg — die 84 Studien- und Ausbildungsplätze sind für diesen Weg der realistische Einstieg.
Düsseldorf führt mit 15 Anzeigen, unmittelbar danach kommt Braunschweig mit 14, dann München mit 8 und Lüdenscheid mit 5. Hamburg steht bei 3. Das folgt aus den dualen Studienplätzen: sie hängen am Sitz des Praxispartners, und der sitzt oft nicht in der Großstadt.
143 Anzeigen sind Vollzeit, 40 nennen Teilzeit, 28 erlauben Homeoffice — letzteres fast nur bei den Studiengängen am virtuellen Campus. In der Kinder- und Jugendhilfe gibt es kein Homeoffice. Dort gilt Schichtdienst mit Früh- und Spätdienst, Nachtbereitschaft in der Wohngruppe, Wochenend- und Ferienarbeit; in der Kita die Randzeiten am frühen Morgen und am späten Nachmittag. Beim dualen Studium läuft Vorlesung neben Betrieb, mit Prüfungsphasen ohne freigestellte Lernzeit. Rechnen Sie ehrlich, was davon neben Ihrem Privatleben Platz hat.
Die staatliche Anerkennung ist der entscheidende Nachweis, nicht das Hochschulzeugnis: legen Sie die Urkunde bei. Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen brauchen Sie ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG, das Träger nach § 72a SGB VIII einsehen müssen und das meist nicht älter als drei Monate sein darf. Beantragen Sie es früh, nicht erst nach der Zusage. Dazu kommt in Kita und Einrichtungen der Masern-Impfnachweis nach § 20 IfSG.
Wer ausbilden will, legt das AEVO-Zeugnis der Kammer oder den Meisterbrief samt berufs- und arbeitspädagogischem Teil bei; im Schweißbereich zusätzlich die DVS-Nachweise. Bewerben Sie sich auf ein duales Studium, geht die Bewerbung an den Praxispartner und nicht an die Hochschule — das Anschreiben muss zum Betrieb passen. Für die pädagogischen Stellen lohnt die Vorbereitung auf konkrete Fallfragen im Gespräch: Umgang mit Aggression, Elternarbeit, Dokumentation.
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