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Berufsfeld

Bildung & Soziales

1.796 offene Stellen in diesem Berufsfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.

Berufe im Feld

Was man hier arbeitet

Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.

Erzieher

Erzieher begleiten Kinder und Jugendliche in Kita, Hort und Jugendhilfe, fördern ihre Entwicklung und arbeiten eng mit den Eltern zusammen.

Offene Stellen
60
Monatsbrutto
3.200 – 4.900 €

Pädagogische Fachkraft

Pädagogische Fachkräfte arbeiten in Kita, Behindertenhilfe und Jugendhilfe; der Begriff umfasst mehrere anerkannte Abschlüsse vom Erzieher bis zum Sozialpädagogen.

Offene Stellen
55
Monatsbrutto
3.000 – 5.000 €

Hauswirtschaftskraft

Hauswirtschaftskräfte sorgen in Kitas, Tagespflegen, Heimen und Herbergen für Verpflegung, Wäsche und saubere Räume.

Offene Stellen
23
Monatsbrutto
2.450 – 3.400 €

Offene Stellen

1.796 Anzeigen, angezeigt 1.741 bis 1.760

Der Bestand im Feld

Was hier ausgeschrieben wird

Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.

Anzeigen im Feld
1.796
Homeoffice möglich
2 %
32 Anzeigen
Teilzeit möglich
47 %
848 Anzeigen

Häufigste Berufe

Berufe dieses Feldes nach Zahl der Anzeigen
Beruf Anzeigen
Erzieher 59
Pädagogische Fachkraft 50
Zweite Konrektorin / Zweiter Konrektor 35
Erzieher / Pädagogische Fachkraft 27
Kindheitspädagogik 21
Hauswirtschaftskraft 21
Wohnbereichsleitung 20
Soziale Arbeit 18

Häufigste Orte

Standorte dieses Feldes nach Zahl der Anzeigen
Ort Anzeigen
Berlin 221
Essen 51
München 45
Hamburg 33
Hannover 33
Köln 32
Güstrow 30
Düsseldorf 28

Anstellungsarten

Verteilung der Anstellungsarten in diesem Feld
Art Anzeigen Anteil
Feste Anstellung 425 24 %
Befristeter Vertrag 258 14 %
Ausbildung, Studium 149 8 %
Praktikum 61 3 %
Freie Mitarbeit/Projektmitarbeit 25 1 %
Studentenjobs, Werkstudent 11 1 %

Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.

Über das Berufsfeld

Was ausgeschrieben ist

169 Anzeigen führt dieses Portal in Bildung und Soziales, knapp drei Prozent des Bestands. Die auffälligste Zahl steht bei der Vertragsart: 84 der 169 Anzeigen sind Ausbildungs- oder Studienplätze, mehr als die 65 festen Anstellungen. Eine einzige private Hochschule stellt fünfzig davon — duale Bachelorstudiengänge Soziale Arbeit und Kindheitspädagogik, jeweils mit dem Praxispartner im Titel, mehrfach ausdrücklich am virtuellen Campus. Wer hier eine Stelle sucht und nicht einen Studienplatz, muss also erst filtern.

Was übrig bleibt, teilt sich in zwei Hälften. Die soziale: Wohnbereichsleitung, Erzieherin oder Sozialpädagogin für Kinder- und Jugendwohngruppen, Erzieherin für die Kindertageseinrichtung. Der größte Träger dahinter ist ein Kinderdorfverein mit einundzwanzig Anzeigen, dazu ein Jugenddorfwerk. Die andere Hälfte ist betriebliche Ausbildung, und zwar im Handwerk: Schweißlehrer, Gerüstbauermeister als Ausbilder. Achtzehn Anzeigen dieses Feldes stehen unter Baugewerbe, acht kommen von einer Autobahngesellschaft. Bildung heißt in diesem Bestand häufiger Werkstatt als Klassenzimmer. Schule und Lehramt kommen praktisch nicht vor.

Die größte Branche ist mit 69 Anzeigen Gesundheit und soziale Dienste — die Grenze zu Gesundheit und Pflege ist hier durchlässig, und wer Wohnbereichsleitung sucht, sollte beide Listen ansehen.

Wer gesucht wird

98 Anzeigen richten sich an Bewerbende ohne Berufserfahrung, nur 38 verlangen sie, sieben eine Leitungsfunktion. Damit steht dieses Feld quer zu fast allen anderen, in denen die Berufserfahrung regelmäßig überwiegt. Die Erklärung ist der hohe Anteil dualer Studienplätze, nicht ein offener Arbeitsmarkt für Fachkräfte: wo Erfahrung gefragt ist, ist sie streng gefragt, nämlich als staatliche Anerkennung.

Acht Anzeigen sind befristet, zwei sind Praktika. Wer als Quereinsteiger in die Kinder- und Jugendhilfe will, findet den Weg meist über eine Ausbildung oder ein duales Studium, nicht über den Direkteinstieg — die 84 Studien- und Ausbildungsplätze sind für diesen Weg der realistische Einstieg.

Wo und wie gearbeitet wird

Düsseldorf führt mit 15 Anzeigen, unmittelbar danach kommt Braunschweig mit 14, dann München mit 8 und Lüdenscheid mit 5. Hamburg steht bei 3. Das folgt aus den dualen Studienplätzen: sie hängen am Sitz des Praxispartners, und der sitzt oft nicht in der Großstadt.

143 Anzeigen sind Vollzeit, 40 nennen Teilzeit, 28 erlauben Homeoffice — letzteres fast nur bei den Studiengängen am virtuellen Campus. In der Kinder- und Jugendhilfe gibt es kein Homeoffice. Dort gilt Schichtdienst mit Früh- und Spätdienst, Nachtbereitschaft in der Wohngruppe, Wochenend- und Ferienarbeit; in der Kita die Randzeiten am frühen Morgen und am späten Nachmittag. Beim dualen Studium läuft Vorlesung neben Betrieb, mit Prüfungsphasen ohne freigestellte Lernzeit. Rechnen Sie ehrlich, was davon neben Ihrem Privatleben Platz hat.

Vor der Bewerbung

Die staatliche Anerkennung ist der entscheidende Nachweis, nicht das Hochschulzeugnis: legen Sie die Urkunde bei. Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen brauchen Sie ein erweitertes Führungszeugnis nach § 30a BZRG, das Träger nach § 72a SGB VIII einsehen müssen und das meist nicht älter als drei Monate sein darf. Beantragen Sie es früh, nicht erst nach der Zusage. Dazu kommt in Kita und Einrichtungen der Masern-Impfnachweis nach § 20 IfSG.

Wer ausbilden will, legt das AEVO-Zeugnis der Kammer oder den Meisterbrief samt berufs- und arbeitspädagogischem Teil bei; im Schweißbereich zusätzlich die DVS-Nachweise. Bewerben Sie sich auf ein duales Studium, geht die Bewerbung an den Praxispartner und nicht an die Hochschule — das Anschreiben muss zum Betrieb passen. Für die pädagogischen Stellen lohnt die Vorbereitung auf konkrete Fallfragen im Gespräch: Umgang mit Aggression, Elternarbeit, Dokumentation.

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