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Handwerk & Produktion

Konstruktionsmechaniker

Konstruktionsmechaniker fertigen und montieren Stahl- und Metallkonstruktionen – von Schiffsrümpfen über Brücken bis zu Anlagen im Maschinenbau.

18 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.

Gehalt

Was man als Konstruktionsmechaniker verdient

Monats- und Jahresbrutto nach Erfahrungsstufe, bundesweit
Erfahrung Von Median Bis Jahresbrutto Verhältnis
Berufseinstieg 2.750 € 3.100 € 3.500 € 37.200 €
Mit Berufserfahrung 3.200 € 3.600 € 4.050 € 43.200 €
Mit langjähriger Erfahrung 3.650 € 4.150 € 4.750 € 49.800 €

In tarifgebundenen Betrieben gelten die ERA-Tarife der Metall- und Elektroindustrie, im Norden auch der Tarif für die Küstenwerften; im Einsatz über Personaldienstleister die iGZ/BAP-Tarife mit Branchenzuschlägen. Montagezulagen, Auslösen und Schichtzuschläge sind nicht eingerechnet.

Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.

Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.

Gehalt nach Bundesland

Das Berufsbild

Konstruktionsmechaniker verarbeiten Bleche, Profile und Rohre zu großen, tragenden Konstruktionen. Sie lesen Zeichnungen, messen an, schneiden mit Säge, Plasma oder Brennschneider, formen durch Biegen und Abkanten und fügen die Teile vor allem durch Schweißen, daneben durch Schrauben und Nieten. Das Ergebnis sind Stahlbauten für Hallen und Brücken, Schiffssektionen, Behälter, Kranbahnen oder Rahmen für Maschinen und Fahrzeuge. Anders als im Handwerksberuf Metallbauer liegt der Schwerpunkt auf industrieller Fertigung und Montage großer Baugruppen.

Schweißen ist die Kernkompetenz. Wer die gängigen Verfahren beherrscht – Metall-Aktivgas, Wolfram-Inertgas, Elektrode – und die zugehörigen Schweißerprüfungen nach Norm vorweisen kann, ist auf dem Arbeitsmarkt deutlich gefragter. Viele Arbeiten finden in der Halle statt, Montage aber auch auf Baustellen, in Werften oder bei Kunden, teils in großer Höhe und bei Wind und Wetter. Lärm, Hitze und schwere Teile gehören zum Alltag; Arbeitsschutz ist deshalb kein Randthema.

Im Bestand ist ein Drittel der Anzeigen ein Ausbildungsplatz, unter anderem im Schiffbau einer Werft; die übrigen Stellen kommen von Industriebetrieben und Personaldienstleistern, alle in Vollzeit. Der Schiffbau ist eine traditionelle Domäne des Berufs, ebenso Stahlbau, Behälter- und Anlagenbau.

Mit Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen öffnen sich mehrere Wege: die Spezialisierung als Schweißfachmann oder Schweißaufsicht, die Arbeit als Vorarbeiter oder Montageleiter, oder die Fortbildung zum Industriemeister Metall oder staatlich geprüften Techniker. Montageeinsätze im In- und Ausland werden oft mit Auslösen vergütet und können das Einkommen deutlich erhöhen. Die Ausbildung kennt keine Fachrichtungen mehr, doch die Betriebe prägen das Profil: Wer im Schiffbau gelernt hat, kennt Sektionsbau und Dickblech, wer aus dem Stahlhochbau kommt, eher Montage mit Kran und Schraubverbindungen auf der Baustelle.

Aufgaben

  • Zeichnungen lesen und Bauteile anreißen und zuschneiden
  • Bleche und Profile biegen, kanten und richten
  • Bauteile im MAG-, WIG- oder Elektrodenverfahren verschweißen
  • Stahlkonstruktionen in der Halle oder auf der Baustelle montieren
  • Schrauben- und Nietverbindungen herstellen
  • Maße und Schweißnähte prüfen
  • Anlagen instand setzen und umbauen

Voraussetzungen

  • Abgeschlossene Ausbildung als Konstruktionsmechaniker, Metallbauer oder vergleichbar
  • Schweißerprüfungen nach gängiger Norm
  • Sicheres Lesen technischer Zeichnungen
  • Körperliche Belastbarkeit und Schwindelfreiheit
  • Bereitschaft zu Montageeinsätzen und Schichtarbeit
  • Kranschein oder Staplerschein von Vorteil

Wo man arbeitet

  • Werften und Schiffbauzulieferer
  • Stahl- und Brückenbau
  • Behälter- und Anlagenbau
  • Maschinen- und Fahrzeugbau
  • Personaldienstleister im Kundeneinsatz

Der Weg in den Beruf

Die duale Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre und schließt mit einer gestreckten Abschlussprüfung vor der IHK ab. Schweißerprüfungen können bereits während der Ausbildung abgelegt werden. Die Ausbildungsvergütung richtet sich meist nach den Tarifen der Metall- und Elektroindustrie. Als Weiterbildung bieten sich Schweißfachmann oder Schweißtechniker, der Industriemeister Metall und der staatlich geprüfte Techniker Metallbau oder Maschinenbau an.

Offene Stellen als Konstruktionsmechaniker

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