Lagermitarbeiter
Lagermitarbeiter nehmen Ware an, lagern sie ein, stellen Aufträge zusammen und bereiten Sendungen für den Versand vor.
141 offene Stellen zu diesem Beruf im aktuellen Bestand.
Was man als Lagermitarbeiter verdient
| Erfahrung | Von | Median | Bis | Jahresbrutto | Verhältnis |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinstieg | 2.450 € | 2.650 € | 2.850 € | 31.800 € | |
| Mit Berufserfahrung | 2.600 € | 2.800 € | 3.050 € | 33.600 € | |
| Mit langjähriger Erfahrung | 2.750 € | 2.950 € | 3.250 € | 35.400 € |
Grundlage sind die Lagergruppen der Tarifverträge im Einzelhandel sowie im Groß- und Außenhandel, dazu die Einstiegsgruppen des Zeitarbeitstarifs von iGZ und BAP für die Personaldienstleister. Die Werte gelten für Vollzeit ohne Schichtzuschläge; tarifgebundene Handelslager liegen am oberen Rand, nicht tarifgebundene Logistiker am unteren.
Die Werte sind Orientierungswerte und keine amtliche Statistik. Sie sind aus öffentlich verfügbaren Erhebungen, Tarifwerken und Stellenanzeigen abgeleitet und auf volle Euro gerundet. Im Einzelfall entscheiden Betrieb, Tarifbindung, Region, Qualifikation und Verhandlung – die Abweichung nach oben wie nach unten kann erheblich sein.
Das Jahresbrutto ist das 12-fache des Monatswertes. Urlaubs- und Weihnachtsgeld sind nicht enthalten, weil sie sich von Branche zu Branche unterscheiden.
Das Berufsbild
Lagermitarbeiter halten den Warenfluss in Gang: Lkw entladen, Lieferungen gegen den Lieferschein prüfen, Ware im Lagerverwaltungssystem buchen und an den richtigen Platz bringen. Auf der anderen Seite stellen sie Aufträge zusammen, verpacken sie, erstellen Versandpapiere und laden aus. Dazwischen liegen Inventuren, Umlagerungen und das Aufräumen, ohne das ein Lager nach wenigen Tagen nicht mehr funktioniert. Handscanner gehören inzwischen fast überall dazu, in größeren Häusern auch Lagerverwaltungssoftware mit festen Lagerplätzen und Chargenrückverfolgung.
Der Bestand in diesem Portal ist gemischter als bei vielen anderen Lagerberufen. Mehr als ein Drittel der Anzeigen kommt von einem Personaldienstleister, ein weiterer großer Teil von einem Einrichtungshaus-Filialisten, der Mitarbeiter für das Warenlager seiner Märkte sucht, dazu Stellen aus dem Chemikalienhandel. Mehr als jede vierte Anzeige ist ausdrücklich in Teilzeit ausgeschrieben, oft mit fester Stundenzahl, und ein Teil ist befristet. Die Teilzeit ist vor allem ein Merkmal des Handelslagers, wo früh am Morgen vor Ladenöffnung die Ware verräumt wird.
Wie anspruchsvoll die Stelle ist, hängt am Lagergut. Wer mit Gefahrstoffen arbeitet, braucht Unterweisungen und hält Zusammenlagerungsverbote ein, im Lebensmittellager zählen Kühlkette und Mindesthaltbarkeit, im Möbellager schwere und sperrige Packstücke. Der Staplerschein ist in vielen Anzeigen erwünscht, für einen Teil der Stellen Voraussetzung. Wer ihn noch nicht hat, bekommt ihn häufig vom Arbeitgeber finanziert.
Die Arbeit ist körperlich, auch wenn Hilfsmittel viel abnehmen: Heben, Tragen, Laufen, in manchen Lagern Kälte oder Zugluft. Aufstieg ist über die Ausbildung zum Fachlageristen oder zur Fachkraft für Lagerlogistik möglich, die auch als Externenprüfung nach mehreren Jahren Berufspraxis offensteht, und danach über Funktionen wie Schichtführung oder Lagerleitung.
Aufgaben
- Lkw be- und entladen und Wareneingänge prüfen
- Ware im Lagerverwaltungssystem buchen und einlagern
- Aufträge kommissionieren und versandfertig verpacken
- Versandpapiere und Etiketten erstellen
- Inventuren und Umlagerungen durchführen
- Flurförderzeuge wie Hubwagen und Stapler bedienen
- Ordnung und Sicherheit im Lager gewährleisten
Voraussetzungen
- Keine Ausbildung zwingend, Lagererfahrung von Vorteil
- Staplerschein erwünscht oder Bereitschaft, ihn zu erwerben
- Umgang mit Handscanner und einfacher Lagersoftware
- Körperliche Belastbarkeit
- Bereitschaft zu Frühschicht oder Schichtarbeit
- Sorgfalt bei Mengen, Chargen und Lagerplätzen
Wo man arbeitet
- Lager von Handelsketten und Einrichtungshäusern
- Logistikdienstleister und Speditionen
- Großhandel, auch mit Chemikalien
- Lager von Industriebetrieben
- Personaldienstleister mit Einsatz im Kundenlager
Der Weg in den Beruf
Der Einstieg gelingt ohne Abschluss. Der Staplerschein nach dem DGUV Grundsatz 308-001 dauert wenige Tage und wird oft vom Betrieb bezahlt. Wer den Beruf dauerhaft ausüben will, kann die zweijährige Ausbildung zum Fachlageristen oder die dreijährige zur Fachkraft für Lagerlogistik absolvieren oder nach mehrjähriger Berufspraxis direkt zur Externenprüfung vor der IHK zugelassen werden. Für Gefahrstofflager kommen Schulungen nach den einschlägigen Regeln hinzu.
Offene Stellen als Lagermitarbeiter
In der Suche fortsetzenLagermitarbeiter (w/m/d) - Teilzeit (20 Std./Woche)
Lagermitarbeiter (w/m/d) - Teilzeit (24 Std./Woche)
Lagermitarbeiter (w/m/d) - Minijob
Lagermitarbeiter (w/m/d) - Vollzeit
Lagermitarbeiter (w/m/d) - Teilzeit (28 Std./Woche)
Lagermitarbeiter (w/m/d) - Teilzeit (6 Std./Woche)
Lagermitarbeiter (w/m/d) - Teilzeit (20 Std./Woche)
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