Pflegefachkraft
Pflegefachkräfte versorgen pflegebedürftige Menschen körperlich und medizinisch, planen den Pflegeprozess und führen ärztliche Anordnungen aus.
- Offene Stellen
- 497
- Monatsbrutto
- 3.200 – 4.900 €
Berufsfeld
7.594 offene Stellen in diesem Berufsfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
Pflegefachkräfte versorgen pflegebedürftige Menschen körperlich und medizinisch, planen den Pflegeprozess und führen ärztliche Anordnungen aus.
Behandelt Bewegungs- und Funktionsstörungen mit Bewegungstherapie und manuellen Techniken, in Praxis, Klinik, Reha und beim Hausbesuch.
Ergotherapeuten üben mit Patienten alltägliche Handlungen wieder ein: vom Anziehen und Kochen bis zur Rückkehr in den Beruf.
Medizinische Fachangestellte organisieren die Arztpraxis, assistieren bei Untersuchungen und Behandlungen und rechnen Leistungen mit den Kassen ab.
Zahnmedizinische Fachangestellte assistieren am Behandlungsstuhl, bereiten Instrumente auf, betreuen Patienten und rechnen zahnärztliche Leistungen ab.
Logopäden behandeln Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen bei Kindern und Erwachsenen, in eigenen Praxen, Kliniken und der Rehabilitation.
Bestimmt Sehstärken, berät zur Brille und fertigt sie in der Werkstatt an - ein Beruf zwischen Handwerk, Gesundheit und Verkauf.
Notfallsanitäter versorgen Patienten im Rettungsdienst, führen lebensrettende Maßnahmen durch und transportieren sie sicher ins Krankenhaus.
Unterstützt Pflegefachkräfte bei der Grundpflege und Betreuung – meist mit einer ein- bis zweijährigen Helferausbildung, im Heim, in der Klinik oder im ambulanten Dienst.
Führt einen Wohnbereich im Pflegeheim: Dienstplan, Pflegeprozess, Team und Angehörige – und arbeitet weiter selbst am Bewohner.
Unterrichtet an Pflegeschulen und begleitet Auszubildende durch Theorie, Praxiseinsätze und Examen – mit pflegefachlichem Hintergrund und pädagogischem Studium.
Übernimmt Grundpflege und ausgewählte Behandlungspflege unter Verantwortung der Pflegefachkraft – der neue, bundesweit einheitliche Assistenzberuf in der Pflege.
7.594 Anzeigen, angezeigt 1.001 bis 1.020
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen |
|---|---|
| Pflegefachkraft | 497 |
| Physiotherapeut | 224 |
| Ergotherapeut | 140 |
| Medizinischen Fachangestellten | 109 |
| Zahnmedizinischen Fachangestellten | 86 |
| Logopäde | 61 |
| Augenoptiker | 54 |
| Notfallsanitäter | 52 |
| Ort | Anzeigen |
|---|---|
| Berlin | 457 |
| Hamburg | 379 |
| Bayreuth | 127 |
| Düsseldorf | 121 |
| Frankfurt am Main | 108 |
| Bremen | 90 |
| München | 85 |
| Oldenburg | 75 |
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Feste Anstellung | 2.396 | 32 % |
| Ausbildung, Studium | 824 | 11 % |
| Befristeter Vertrag | 338 | 4 % |
| Praktikum | 104 | 1 % |
| Berufseinstieg/Trainee | 35 | 0 % |
| Arbeitnehmerüberlassung | 30 | 0 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
447 Anzeigen führt dieses Portal in Gesundheit und Pflege, gut jede dreizehnte des gesamten Bestands. Die häufigsten Titel sind zur Hälfte erwartbar: Pflegefachkraft, einmal ausdrücklich in Vollzeit, einmal ausdrücklich in Teilzeit, dazu Fachkraft Pflege, Pflegefachkraft als Praxisanleitung und Pflegedienstleitung in zwei Schreibweisen. Die andere Hälfte überrascht. Der am häufigsten ausgeschriebene Einzeltitel ist Arbeitsmediziner oder Betriebsmediziner, teils ausdrücklich als Arzt in Weiterbildung, dicht gefolgt von Facharzt für Arbeitsmedizin. Dahinter steht kein Krankenhaus, sondern der arbeitsmedizinische Dienst einer großen Prüforganisation.
Das erklärt auch die Branchenverteilung. Gut zwei Drittel der Anzeigen laufen unter Gesundheit und soziale Dienste, aber neunzehn stehen unter Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik: das sind Augenoptik-Stellen einer Filialkette, mit Pflege haben sie nichts zu tun. Sieben Anzeigen kommen von Versicherungen. Lesen Sie die Trefferliste deshalb am Arbeitgeber und nicht am Titel. Die größten Anbieter sind ein Pflegeheimbetreiber mit knapp vierzig Anzeigen, die genannte Optikerkette mit neunzehn, ein weiterer Träger mit dreizehn, dazu eine Hochschule, die Prüforganisation und die Johanniter-Unfall-Hilfe.
274 Anzeigen setzen Berufserfahrung voraus, 86 Personalverantwortung, 34 kommen ohne Erfahrung aus. 18 sind Ausbildungs- oder Studienplätze, und dabei mehrfach Kaufleute im Gesundheitswesen mit Start 2027, also nicht die Pflegeausbildung selbst. Dieser Bestand ist auf fertig ausgebildete Kräfte zugeschnitten. Wer ohne Abschluss einsteigen will, hat hier wenig Auswahl und sollte den Quereinstieg über Helferstellen und die Verkürzung anrechnen lassen.
Auffällig ist der Leitungsanteil: knapp ein Fünftel der Anzeigen verlangt Personalverantwortung. Pflegedienstleitung, Wohnbereichsleitung, Praxisanleitung mit Anleitungsauftrag. Wer aus der Praxis in die Leitung will, findet in diesem Feld mehr Gelegenheiten als in den meisten anderen. Die Vertragsform ist dabei fast immer die feste Anstellung: 326 Anzeigen, gegenüber 26 befristeten, fünf Anzeigen freier Mitarbeit und drei aus der Arbeitnehmerüberlassung.
Hamburg und Berlin führen mit 19 und 16 Anzeigen, unmittelbar danach kommt Bedburg-Hau am Niederrhein mit 15 — vor München, Göttingen, Düsseldorf und Dresden. Ein einzelner großer Träger kann in diesem Feld schwerer wiegen als eine Landeshauptstadt. Suchen Sie also nicht nur nach Großstädten.
229 der 447 Anzeigen nennen Teilzeit, mehr als die Hälfte. Das ist keine Freundlichkeit, sondern Folge des Personalmangels: Stationen und Wohnbereiche füllen Lücken mit Teilzeitverträgen, und viele Häuser nehmen jeden Stundenumfang. Homeoffice steht in 43 Anzeigen, also etwa jeder zehnten — das sind Verwaltung, Beratung und Arbeitsmedizin, nicht die Arbeit am Bett. Für alles andere gilt: Wechselschicht, Nachtdienst, Wochenend- und Feiertagsdienst, Einspringen aus dem Frei. Fragen Sie im Gespräch nach dem Dienstplan der letzten drei Monate, nicht nach dem Modell im Anzeigentext.
Legen Sie die Urkunde über die Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung bei, bei im Ausland erworbener Qualifikation den Anerkennungsbescheid des Landes. Für Praxisanleitung gehört die Weiterbildung mit 300 Stunden hinein, dazu der Nachweis der 24 Fortbildungsstunden im Jahr. Für die Pflegedienstleitung die Weiterbildung nach § 71 SGB XI. Ärztlich Bewerbende nennen Facharztanerkennung oder Zusatzbezeichnung und fragen nach der Weiterbildungsbefugnis der Stelle.
Dazu kommen Masern-Impfnachweis nach § 20 IfSG und meist ein erweitertes Führungszeugnis. Rechnen Sie zwei bis drei Wochen Vorlauf ein. Beziffern Sie im Lebenslauf die Station statt sie zu beschreiben: Bewohner oder Betten, Pflegegrade, Schichtstärke, Dokumentationssystem. Und stellen Sie im Gespräch die unbequeme Frage nach der Zahl der offenen Stellen im Haus. Die Antwort sagt mehr über Ihren künftigen Dienstplan als alles, was in der Anzeige steht.
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