Produktionsmitarbeiter
Produktionsmitarbeiter arbeiten an Fertigungslinien, montieren, verpacken und prüfen Teile und halten den Takt der Produktion im Schichtbetrieb.
- Offene Stellen
- 186
- Monatsbrutto
- 2.400 – 3.400 €
Berufsfeld
5.252 offene Stellen in diesem Berufsfeld, sortiert nach Eingangsdatum. Das Feld fasst die Funktionen zusammen, unter denen die Anzeigen ausgeschrieben sind.
Zu diesen Berufen gibt es eine Beschreibung samt Gehaltsangaben.
Produktionsmitarbeiter arbeiten an Fertigungslinien, montieren, verpacken und prüfen Teile und halten den Takt der Produktion im Schichtbetrieb.
Hält Maschinen und Anlagen in Betrieb: fertigt Bauteile nach Zeichnung, montiert Baugruppen, wartet und sucht Störungen.
Kfz-Mechatroniker halten Fahrzeuge instand: Fehlerspeicher auslesen, Mechanik und Elektronik prüfen, Bauteile tauschen, Untersuchungen vorbereiten.
Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik installieren und warten Heizungen, Wärmepumpen, Bäder und Lüftungsanlagen.
Maschinen- und Anlagenführer rüsten Produktionsanlagen, bedienen und überwachen sie, beheben Störungen und prüfen die Qualität der Erzeugnisse.
Mechatroniker bauen und halten Anlagen instand, in denen Mechanik, Elektrik und Steuerungstechnik zusammenwirken, und suchen Störungen über alle drei.
Fertigt Metallteile durch Drehen, Fräsen oder Schleifen auf CNC-Maschinen und arbeitet dabei im Hundertstelbereich.
Installiert, wartet und prüft elektrische Anlagen in Gebäuden und Industrie und sucht Störungen in Verteilungen, Steuerungen und Anlagentechnik.
Maschinenbediener beschicken und überwachen Produktionsmaschinen, kontrollieren die gefertigten Teile und melden Störungen.
Paketzusteller fahren feste Touren, stellen Pakete an Haushalte und Firmen zu und kümmern sich um Abholungen, Nachnahmen und Retouren.
Verbindet Metallteile mit MAG-, WIG- oder E-Hand-Verfahren – im Stahlbau, im Behälterbau, an Anlagen oder an der Schweißzelle in der Serienfertigung.
Installiert, prüft und repariert elektrische Anlagen in Gebäuden und Betrieben – als Elektrofachkraft mit Ausbildung im Handwerk oder in der Industrie.
5.252 Anzeigen, angezeigt 5.041 bis 5.060
Ausgezählt über die Anzeigen, die heute in diesem Feld stehen. Die Werte ändern sich mit jedem Abgleich und sind eine Momentaufnahme des eigenen Bestands, keine Arbeitsmarktstatistik.
| Beruf | Anzeigen |
|---|---|
| Produktionsmitarbeiter | 185 |
| Industriemechaniker | 121 |
| Anlagenmechaniker SHK | 87 |
| Kfz-Mechatroniker | 86 |
| Kfz-Mechatroniker / Kfz-Monteur Fahrzeugglas | 84 |
| Maschinen- und Anlagenführer | 73 |
| Mechatroniker | 68 |
| Zerspanungsmechaniker | 65 |
| Art | Anzeigen | Anteil |
|---|---|---|
| Feste Anstellung | 1.738 | 33 % |
| Arbeitnehmerüberlassung | 741 | 14 % |
| Ausbildung, Studium | 616 | 12 % |
| Befristeter Vertrag | 130 | 2 % |
| Praktikum | 38 | 1 % |
| Studentenjobs, Werkstudent | 33 | 1 % |
Der Anteil bezieht sich auf alle Anzeigen des Feldes. Anzeigen ohne Angabe zur Anstellungsart bleiben unberücksichtigt, deshalb ergeben die Werte nicht hundert Prozent.
Handwerk und Produktion ist das größte Feld dieses Portals: knapp ein Fünftel des gesamten Bestands steht hier. Der Schwerpunkt liegt aber nicht dort, wo ihn das Wort „Handwerk" vermuten lässt. Das Baugewerbe stellt weniger als jede zehnte Anzeige dieses Feldes. Deutlich größer sind Fahrzeugbau und Zulieferer sowie Elektrotechnik, Feinmechanik und Optik — zusammen mehr als Bau und Maschinenbau gemeinsam.
Drei Arbeitgeber tragen etwa ein Drittel des Feldes: Carglass, Flix und DPS – Das Prüfunternehmen. Das prägt die Titelliste. Häufigster Titel mit weitem Abstand ist der Servicetechniker oder Elektroniker für Prüfungen nach DGUV V3 und V4; allein diese Ausschreibung steht etwa 95 Mal im Bestand, also hinter jeder zwölften Anzeige des Feldes. Dahinter folgen Triebfahrzeugführer im Bahnbetrieb, Kfz-Mechatroniker für Fahrzeugglas und Paketzusteller.
Eine Eigenheit lohnt sich zu wissen: derselbe Bahnberuf wird hier unter vier Bezeichnungen ausgeschrieben — Lokführer, Lokomotivführer, Triebfahrzeugführer, Eisenbahnfahrzeugführer. Wer nur nach einer davon sucht, übersieht die anderen. Bei der Suche nach dem Stichwort Servicetechniker gilt dasselbe in die andere Richtung: darunter steckt sehr Verschiedenes, von der wiederkehrenden Elektroprüfung bis zur Anlagenwartung.
Berufserfahrung ist die Mehrheit, aber keine Bedingung. Auf drei Anzeigen, die Erfahrung erwarten, kommen etwa zwei, die ausdrücklich ohne auskommen — über 430 im Feld. Das ist ein hoher Einsteigeranteil, und er hat einen Grund: Prüf-, Montage- und Zustelltätigkeiten werden angelernt, und mindestens eine große Ausschreibung wirbt selbst um Quereinsteiger. Wie man einen Wechsel begründet, ohne ihn zu beschönigen, steht im Artikel Quereinstieg.
Etwa jede zehnte Anzeige ist ein Ausbildungsplatz, teils mit Beginn erst 2027 — vor allem Elektroniker für Betriebstechnik. Befristungen sind selten, Arbeitnehmerüberlassung fast gar nicht vertreten, was für ein produktionsnahes Feld bemerkenswert ist. Personalverantwortung nennt nur etwa jede sechsundzwanzigste Anzeige. Meister-, Bauleiter- und Werkstattleiterstellen gibt es, aber Sie müssen sie suchen; die Masse ist ausführende Arbeit.
Berlin führt die Ortsliste mit 40 Anzeigen, Hamburg folgt mit gut 30. Das sind rund drei Prozent des Feldes für die größte Stadt — der Bestand liegt also nicht in Ballungsräumen, sondern verteilt über kleine Standorte. Bei Servicetechnik ist der Wohnort ohnehin wichtiger als die Anschrift des Arbeitgebers: gearbeitet wird in einem Gebiet, mit Dienstfahrzeug, wechselnden Kundenanlagen und Anfahrten, die zur Arbeitszeit gehören oder eben nicht.
Drei von vier Anzeigen sind Vollzeit, etwa jede sechste nennt auch Teilzeit, jede zwölfte Homeoffice — und Letzteres betrifft hier die Dokumentation, nicht die Arbeit. Rechnen Sie mit Schichtdienst, Rufbereitschaft, früher Anfangszeit in der Zustellung und Wochenendarbeit im Bahnbetrieb. Das steht nicht in jeder Anzeige, ist aber die Regel.
Scheine schlagen Formulierungen. Führen Sie auf, was Sie nachweisen können: Befähigung als Elektrofachkraft, Schaltberechtigung, Führerscheinklassen einschließlich C1 und CE, Triebfahrzeugführerschein, Flurförderzeugschein, Schweißerprüfungen. Gesellenbrief und Ausbildungszeugnis gehören dazu, auch nach Jahren. Ein Lebenslauf, der Anlagen, Maschinen und Fahrzeugtypen benennt, ist in diesem Feld aussagekräftiger als einer, der Eigenschaften behauptet.
Rechnen Sie außerdem mit einer Einstellungsuntersuchung: Höhenarbeit und Fahrtätigkeit lösen eine arbeitsmedizinische Vorsorge aus, im Bahnbetrieb zusätzlich eine Tauglichkeitsprüfung. Fragen Sie im Vorstellungsgespräch danach — und gleich mit, wie Anfahrtszeiten gerechnet und Rufbereitschaften vergütet werden. Beides entscheidet in diesem Feld mehr über den Arbeitstag als der Stellentitel.
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